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Trotz Streit: Betrieb in Grünendeich läuft weiter

Andreas Bach auf dem Terrassendach der Gaststätte "Zur schönen Fernsicht". Dass er dort keinen Service anbieten kann, bedauert er
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  • Andreas Bach auf dem Terrassendach der Gaststätte "Zur schönen Fernsicht". Dass er dort keinen Service anbieten kann, bedauert er
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Zwischen Betreibern der Traditionsgaststätte "Zur schönen Fernsicht" ist es zum Bruch gekommen

ab. Grünendeich. Gerade mal gut drei Monate war es ruhiger geworden um die Traditionsgaststätte "Zur schönen Fernsicht", schon wabern neue Gerüchte durch die Region: Zwischen den beiden Betreibern, Pächter Andreas Bach und Restaurantleiter Harry Jakupovic, soll es zum Bruch gekommen sein. "Das stimmt zwar", bestätigte Andreas Bach gegenüber dem WOCHENBLATT, "aber ich möchte mit Details erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn alles geklärt ist."

Fakt ist, dass Andreas Bach die Geschicke der Gaststätte mit angeschlossenem Dorfgemeinschaftshaus alleine weiterführen wird. "Das Haus ist in seiner Vergangenheit immer wieder in negative Schlagzeilen geraten", bedauert er. "Ich bin aber optimistisch und sehe hier sehr viel Potenzial." Wichtig sei ihm, dass der Betrieb weiterlaufe und sich das gemeinschaftliche Leben der Anwohner und Vereine weiter stattfinden könne. 

Erst vor wenigen Monaten hatte Andreas Bach mit Harry Jakupovic die Gaststätte übernommen. Wegen seines dreijährigen Sohnes war der gebürtige Hamburger nach Jork gezogen, denn für Kinder sei es schöner, auf dem Land aufzuwachsen, meint Bach.
Die Angebote in der "Fernsicht" möchte der Pächter ausbauen: So soll es neben den bereits bestehenden Skat-Abenden auch Poker- und Bingo-Abende geben. Es gebe auch Gespräche mit einem Bremer Musikproduzenten, der zwei Mal im Monat noch unbekannte Künstler auftreten lasse. 

Bis er kostendeckend arbeiten könne, werde es noch etwas dauern. Für den Gastronomen kein Grund zur Beunruhigung, denn, so Bach, das sei normal, wenn man einen großen Betrieb übernehme.

"Zur schönen Fernsicht"
Seit gut vier Jahrzehnten befindet sich das Gebäude im Eigentum der Gemeinde. Erst vor wenigen Jahren war das Haus mit rund einer Million Euro Steuergeld saniert worden. 2014 hatte sich der damalige Gemeinde-Bürgermeister Johann Frese aus der Not heraus bereit erklärt, die Geschäftsführung zu übernehmen, nachdem der bisherige Geschäftsführer überraschend gekündigt hatte. Schon im Dezember 2017 hatte dann Nachfolge-Gastronom Ilhan Cicek die Segel gestrichen.

Andreas Bach auf dem Terrassendach der Gaststätte "Zur schönen Fernsicht". Dass er dort keinen Service anbieten kann, bedauert er
Die Pächter der "Fernsicht" hatten in der Vergangenheit häufiger gewechselt
Redakteur:

Alexandra Bisping

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