Ortsumgehung Elstorf
Gemeinde signalisiert Unterstützung für Landwirte

B3 Ortsumgehung Elstorf Anschlussstelle Elstorf-Bachheide: Hier ist eine Lärmschutzwand geplant | Foto: NLStBV
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Die geplante Ortsumgehung Elstorf geht in die nächste Phase – und trifft nicht nur auf Zustimmung. Während die Gemeinde Neu Wulmstorf das Projekt grundsätzlich befürwortet, zeigt sie auch Verständnis für die Sorgen der Landwirte, die durch das Großvorhaben vor erhebliche Herausforderungen gestellt werden.

„Wir unterstützen das Ziel einer spürbaren Entlastung vom Durchgangsverkehr“, betont die Gemeinde in einer aktuellen Mitteilung. Gleichzeitig sei man sich der Auswirkungen bewusst, die die Planungen insbesondere auf landwirtschaftliche Flächen und Betriebe haben können. In intensiven Gesprächen mit betroffenen Landwirtinnen und Landwirten habe sich gezeigt, dass viele sich durch Flächenverluste und zusätzliche Vorgaben eingeschränkt und ungerecht behandelt fühlen.

B3 neu: Landwirte warnen vor Überflutungen

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Entwässerung. In der Vergangenheit kam es in Elstorf bei Starkregenereignissen immer wieder zu Überflutungen – das kritisierte vor einigen Wochen ein Zusammenschluss von 25 betroffenen Bauern. Die geplante Trasse soll mit einem eigenen Entwässerungskonzept arbeiten, was insbesondere im Zusammenspiel mit der bestehenden Gebietsentwässerung für Diskussionen sorgt. Die Gemeinde will daher bewusst ihre Kenntnisse und Erfahrungen vor Ort in die weiteren Planungen einbringen. Ziel sei es, tragfähige Lösungen zu finden, die die natürlichen Gegebenheiten berücksichtigen und die landwirtschaftliche Nutzung möglichst wenig beeinträchtigen.

Millionen-Projekt geprüft

„Die Landwirtschaft prägt unsere Gemeinde und leistet einen wichtigen Beitrag für Versorgung, Landschaftspflege und ländliche Strukturen“, heißt es in der Stellungnahme weiter. Entsprechend sei es wichtig, dass ihre Interessen im Verfahren gehört und ernst genommen werden.

Die Gemeinde kündigt an, den Dialog mit allen Beteiligten weiterzuführen. Man setze sich für eine Lösung ein, die eine ausgewogene Balance zwischen Verkehrsentlastung und landwirtschaftlicher Nutzung ermögliche – zum Wohl der gesamten Region.

Redakteur:

Pauline Meyer aus Neu Wulmstorf

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