Ein feierlicher Doppelschlag
Neue Remise und Rosenfest beim Brunkhorst'schen Huus in Oldendorf
- Zum Park gehört auch eine Boulebahn
- Foto: sb
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Der Garten des Brunkhorst’schen Huus in Oldendorf (Sunder Straße 2) wird am Sonntag, 15. Juni, zum Zentrum dörflicher Gemeinschaft und festlicher Begegnung. Die neu errichtete Remise im hinteren Teil des historischen Parks wird mit geladenen Gästen eingeweiht. Der schmucke Neubau ist ein LEADER-gefördertes Projekt der Region Kehdingen-Oste und steht künftig als Lager- und Serviceraum für zahlreiche Veranstaltungen im Park zur Verfügung. Ab 14.30 Uhr öffnet das Gelände seine Tore für die Öffentlichkeit: Das traditionelle Rosenfest beginnt.
Die neue Remise ist Ausdruck einer vorausschauenden Entwicklung für das vielfältige kulturelle Angebot Oldendorfs. Der Garten des Brunkhorst’schen Huus ist bereits heute eine beliebte Veranstaltungsfläche für Feste wie den Bauernmarkt, den Kultursommer oder das Rosenfest. Auch Bürgerinnen und Bürger nutzen das Gelände – sei es zum Boulespielen auf der Platzanlage oder als idyllische Raststation auf Radtouren.
Mit dem Neubau kann nun das benötigte Veranstaltungsequipment dauerhaft vor Ort gelagert werden: von Tischen und Bänken über Lichterketten bis hin zu mobilen Bühnen und Karussellbauteilen. „All diese Dinge waren bislang in diversen Räumen und Scheunen im Dorf verstreut – zum Teil sogar im Privatbesitz", erläutert Ortsbürgermeister Johann Schlichtmann, zugleich Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins Oldendorf. "Diese Zeiten sind jetzt vorbei.“
Dank der großzügig ausgestatteten Remise können Aufbau und Logistik nun deutlich effizienter gestaltet werden. Ein integrierter Serviceraum erleichtert zudem die Bewirtung bei Veranstaltungen. Mehrere Stromanschlüsse, darunter auch Starkstrom, rüsten den Neubau für vielseitige Nutzungen. Errichtet wurde das Gebäude in Holzrahmenbauweise – ökologisch, langlebig und gut eingebettet in das grüne Umfeld des Parks.
Ein Apfelbaum musste für das Bauprojekt versetzt werden, hat sich an seinem neuen Standort jedoch gut eingewöhnt. Zwei alte und hohle Eichen wurden aus Sicherheitsgründen gefällt. Bei der Umsetzung wurden ausschließlich regionale Handwerksbetriebe einbezogen – ein weiterer Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit und Wertschöpfung vor Ort. Die vorbereitenden Arbeiten begannen im Dezember 2024, der eigentliche Baubeginn war im Februar. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 110.000 Euro – 60 Prozent davon wurden über das LEADER-Programm gefördert, den Rest trägt die Gemeinde Oldendorf.
„Ich freue mich sehr, dass der Park des Brunkhorst’schen Huus jetzt noch mehr mit Leben gefüllt wird. Die Anlage ist eine Bereicherung für das Dorf und sein vielfältiges Vereinsleben“, sagt Johann Schlichtmann mit Blick auf die nun abgeschlossene Maßnahme. Bestellt, aber noch nicht geliefert, sind mehrere Bänke und Tische, die künftig im Park aufgestellt werden sollen – insbesondere am stark frequentierten Bouleplatz.
Das Rosenfest
Unmittelbar im Anschluss an die Remiseneinweihung startet mit dem Rosenfest eine der traditionsreichsten Veranstaltungen des Kultur- und Heimatvereins Oldendorf. Immer am zweiten oder dritten Sonntag im Juni feiert das Dorf seine Rosenpracht – dann nämlich stehen die zahlreichen, mit viel Liebe gepflegten Rosenstöcke rund um das Brunkhorst’sche Huus in voller Blüte.
Ab 14.30 Uhr beginnt das Fest mit einem Gottesdienst im Garten. Um 15 Uhr folgen die offiziellen Begrüßungsworte und ein buntes Programm mit Musik und Tanz: Die Heimatsänger Oldendorf, Kindergruppen aus Kindergarten und Grundschule, zwei Tanzvorträge und die Theater- und Volkstanzgruppe Hammah sorgen für ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Die Musikgruppe BiSiMaHei begleitet das Fest musikalisch von Anfang bis Ende und setzt mit ihrem Auftritt gegen 17 Uhr den musikalischen Schlusspunkt. Selbstgebackene Torten, ein nostalgisches Kinderkarussell und ein schattiger Platz unter alten Bäumen runden das stimmungsvolle Erlebnis ab.
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