Schützenbruder Bernhard Hellwege aus Heinbockel feierte 104. Geburtstag

Vizepräsidentin Renate Zimmerman und Bernhard Hellwege
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  • Foto: Rolf Brandt
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Ex-Dorfschullehrer ist geistig voll auf der Höhe

tp. Heinbockel. Als er noch ein Kind war, freute er sich an Kaisers Geburtstag über schulfrei: Seinen 104. Wiegenfest feierte jetzt Bernhard Hellwege vom Sport und Schützenverein (SuSV) Heinbockel. Damit ist er der wohl älteste Schützenbruder in der Region.

Zum Ehrentag stattete ihm die Vizepräsidentin des Bezirksschützenverbandes Stade (BSV-Stade), Renate Zimmerman, einen Besuch ab. Hellwege, der am 7. Dezember 1912 in Kranenburg geboren wurde und heute in einem Altenheim in Bremervörde lebt, erfreut sich guter Gesundheit und ist geistig voll auf der Höhe. Er war nach dem Zweiten Weltkrieg Dorfschullehrer in Heinbockel. Den Beruf übte er zuvor bereits in Ohrel, im heutigen Landkreis Rotenburg, aus.

Mit dem Schießen sei er als Schuljunge in Berührung gekommen. „Da muss ich so zehn oder elf Jahre alt gewesen sein“, erinnert er sich. Unter seiner Regie wurde im August 1950 der Kleinkaliber-Schießverein Heinbockel von 1935 wieder gegründet und mit dem Sportverein „Fortuna“ von 1925, dem er nach der Wiedergründung 1949 vorstand, zum „Sport und Schützenverein Heinbockel“ zusammengelegt.
Hellwege war Präsident des neuen Vereines. Zweimal, 1960 und 1966, war er Schützenkönig des SuSV Heinbockel.

Stolz ist der ehemalige Dorfschullehrer, dass er die Chronik des Ortes Heinbockel mitgeschrieben hat. Auch an der Entstehung des Vereins- und Ortswappen hat der Witwer maßgeblich mitgewirkt.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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