Miese Masche mit dem "Knöllchen"

Stephanie Henning mit dem Gebührenbescheid für ein Vergehen, das sie nach eigenen Angaben nicht begangen hat
  • Stephanie Henning mit dem Gebührenbescheid für ein Vergehen, das sie nach eigenen Angaben nicht begangen hat
  • hochgeladen von Mitja Schrader

(mi). Lassen sich Behörden so leicht austricksen?, fragt Stephanie Henning (29) aus Hollenstedt. Die junge Frau ist offenbar Opfer einer miesen Masche geworden, mit der sich ein Parksünder um sein Bußgeld drücken will.
Wer als Falschparker ein „Knöllchen“ bekommt, kann demnach dem fälligen Bußgeld leicht entgehen. Der Trick: Bei der Behörde einfach einen Anderen für den Regelverstoß verantwortlich machen. Dafür ist es offenbar nicht einmal notwendig, den „Sündenbock“ zu kennen - Name und Adresse aus dem Telefonbuch reichten völlig aus. Das Perfide: Widerspricht der so Angeschwärzte nicht schnell genug, muss er anstelle des tatsächlichen Falschparkers das Bußgeld zahlen.
Klingt unglaublich und ist natürlich auch nicht erlaubt - doch genau so ist es Stephanie Henning nach eigenen Angaben ergangen. Sie soll jetzt 33 Euro fürs Falschparken an die Stadt Hamburg zahlen, obwohl sie den Parksünder nicht kennt und ihr eigenes Auto unter einem anderen Kennzeichen als das aufgeschriebene Fahrzeug angemeldet ist. Ihr einziger Fehler: Als sie den Bußgeldbescheid vor drei Jahren erhielt, hat sie nicht widersprochen. Zahlen will Stephanie Henning allerdings dennoch nicht.
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