Ein neuer Rathausvorplatz nach Wunsch: 30 Bürger planten in Nenndorf mit

Daniel Lichtenstein (Lichtenstein Landschaftsarchitekten) skizziert den Vorplatz vor den Workshop-Teilnehmern
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Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Abschlussveranstaltung des Forums Rathausplatz: Bürger planten am neuen Vorplatz mit

as. Nenndorf. Ein Platz zum Treffen und Verweilen, der auch als Veranstaltungsfläche genutzt werden kann und barrierefrei zugänglich ist - das waren die Vorgaben aus den bisherigen Planungsworkshops, die die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung des Forums Rathausplatz Rosengarten umsetzen mussten.
Auch beim letzten der drei Workshops war das Interesse der Bürger groß. Rund 30 Rosengartener nutzten die Chance, an der Gestaltung des Vorplatzes mitzuwirken.
Geht es nach den Workshop-Teilnehmern, könnte der neue Vorplatz so aussehen:
Im Zentrum befindet sich eine grüne Hügellandschaft, die vom Parkplatz, dem Neubau und einer Allee eingefasst wird. Die Allee führt entlang der Bremer Straße vom Rathaus bis zur Eiche. Der an Allee und Rathaus vorbeiführende Gehweg wird als Promenade in den Vorplatz integriert. Parallel zum Rathaus schließen eine Terrasse und ein breiter Weg vom Sitzungsaal zum Haupteingang an das Gebäude an.
Die grüne Hügellandschaft wird von einer Rasenfläche mit befestigten Steinen eingefasst. Die grüne Fläche wird von befestigten Wegen durchschnitten. An den Hügeln befinden sich geschützte Sitzmöglichkeiten: Die Sitzbänke mit Rückenlehnen sollen aus einem pflegeleichten Material hergestellt werden.
Zwischen den Hügeln ist Platz für einige Spielgeräte. Die Workshop-Teilnehmer sprachen sich dafür aus, bei den Spielgeräten eine "auffällige Architektur" zu vermeiden. Die Geräte sollten deshalb nur knie- bis hüfthoch sein.
Vom in den vorherigen Workshops vorgeschlagenen eingepflanzten Weihnachtsbaum wurde Abstand genommen. Stattdessen werden auf der Innenfläche Kirsch- und Apfelbäume stehen und insektenfreundliche Blumen blühen. Für den Weihnachtsbaum wird direkt vor dem Rathaus eine Hülse in den Boden eingelassen.
Die Teilnehmer waren sich einig: Die Beleuchtung des Vorplatzes soll sich von der Straßenbeleuchtung absetzen. Die Allee soll von Lampen mit einer Höhe von rund 2,5 Metern ausgeleuchtet werden. Das Rathaus wird angestrahlt, auf der Innenfläche des Vorplatzes sollen stimmungsvolle Lichtakzente gesetzt werden.
Der alte Parkplatz bleibt bestehen und wird durch eine Erweiterung an der Westseite ergänzt. Die Zu- und Abfahrt werden voneinander getrennt.
"Ich danke Ihnen für Ihr Engagement. Wir haben gute und klare Ergebnisse erzielt", bedankte sich Bürgermeister Dirk Seidler bei den Workshop-Teilnehmern. Das Team von Daniel Lichtenstein, Lichtenstein Landschaftsarchitekten, wird die gesammelten Vorschläge jetzt in einen Entwurf bringen, der voraussichtlich in der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses vorgestellt wird. Anschließend muss noch der Gemeinderat über den Entwurf abstimmen. Da die Fläche des alten Rathauses ein Teil des Vorplatzes wird, können die Arbeiten hier erst nach dem Abriss des Altbaus, voraussichtlich im September, erfolgen.
Bislang sind im Haushalt der Gemeinde Rosengarten rund 350.000 Euro für den Vorplatz bereitgestellt. Ein Überblick über die geplanten Kosten für die Maßnahmen steht noch aus. "Wir wollten in den Workshops erst einmal die grundsätzlichen Ideen der Bürger für den Vorplatz abfragen, ohne Einschränkungen", sagt Bürgermeister Seidler. In einem zweiten Schritt werden jetzt die zu erwartenden Kosten erarbeitet. Reicht das Budget nicht für die Pläne, müssen die Mittel entweder aufgestockt werden oder einige Gestaltungselemente verschoben oder gestrichen werden.

Daniel Lichtenstein (Lichtenstein Landschaftsarchitekten) skizziert den Vorplatz vor den Workshop-Teilnehmern
Silke Möhrmann und die anderen Workshop-Teilnehmer haben dafür gestimmt, den Gehweg in eine Promenade zu integrieren
Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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