5,9 Millionen Euro vom Land
Für Kernsanierung an psychosomatischer Klinik Ginsterhof: Minister Philippi übergibt Fördermittelbescheid

Dr. Andreas Philippi, nds. Minister für Soziales, Arbeit und Gleichstellung, übergibt den Förderbescheid an den ärztlichen Direktor des Ginsterhofs Dr. Olaf Kuhnigk (re.) und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Ev. Krankenhaus Ginsterhof e.V.  Dr. Wolfang Wedel (li.)  | Foto: Silke König
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  • Dr. Andreas Philippi, nds. Minister für Soziales, Arbeit und Gleichstellung, übergibt den Förderbescheid an den ärztlichen Direktor des Ginsterhofs Dr. Olaf Kuhnigk (re.) und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Ev. Krankenhaus Ginsterhof e.V. Dr. Wolfang Wedel (li.)
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Die Finanzierung des zweiten Bauabschnitts der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof ist durch den Zuschuss des Landes von 5,9 Millionen Euro gesichert, die Kernsanierung des alten Bettenhauses kann beginnen.

Den entsprechenden Förderbescheid überreichte der niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi am 15. Juni dem ärztlichen Direktor und Geschäftsführer der Klinik, Dr. Olaf Kuhnigk. Schon beim ersten Bauabschnitt habe man auf Nachhaltigkeit und die Umstellung auf regenerative Energie gesetzt, berichtete Kuhnigk. Dieses Konzept werde bei der Kernsanierung des alten Bettenhauses ab Sommer 2027 weiterverfolgt.

https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/rosengarten/c-panorama/ein-starkes-fundament-fuer-die-zukunft-des-ginsterhofs_a340420

Die medizinische Versorgung in der Region stärken

Minister Philippi betonte, wie gern er den Landkreis Harburg trotz aufwändiger Anfahrt über die A7 besuche und verwies auf die Bedeutung der Klinik für die medizinische Versorgung in der Region. „Damit kein Mensch, der auf dem Land lebt, eine weite Strecke fahren muss“, sei es besonders wichtig, Krankenhäuser wie das Fachklinikum Ginsterhof und damit auch die ländlichen Gegenden zu stärken. 60 Anträge von psychosomatischen Kliniken lägen der Landesregierung vor. Der Ginsterhof überzeuge als eine der ältesten Kliniken für psychosomatische Erkrankungen in Deutschland unter anderem durch seine herausragende Historie.

An die Herausstellungsmerkmale der Klinik knüpfte auch der Vorstandsvorsitzende des Vereins Evangelisches Krankenhaus Ginsterhof e. V., Dr. Wolfgang Wedel, in seiner Dankesrede an. Der Ginsterhof sei ein kleines Krankenhaus mit einem kleinen diakonischen Verein als Träger. „Hier wird nichts ausgegliedert für Shareholder oder mittelständische Unternehmer“, versicherte Wedel. Die Investitionen machten es möglich, Menschen in der Region zeitnah zu behandeln und Wartelisten abzuarbeiten.

Im Bettenhaus entstehen Doppelzimmer mit Einzelzimmercharakter

Nach der Kernsanierung des bereits leerstehenden Bettenhauses aus den Sechzigerjahren entstehen, mithilfe einer raffinierten Innenarchitektur, Zweibettzimmer mit mehr Privatsphäre. Diese Doppelzimmer mit Einzelzimmercharakter hat man am Ginsterhof auch schon im 2023 eingeweihten "Teilersatzbau" umsetzen können. Man stellt sich auf zwei Jahre Bauzeit und auf eine Nutzung der Zimmer ab 2029 ein. Es wird allerdings bei der Anzahl von 140 Behandlungsplätzen bleiben.  

Nach der Sanierung des alten Bettenhauses sollen die Umbauten weitergehen, die Finanzierung steht noch aus. Die Klinik, gleichzeitig Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, plant im nächsten Bauabschnitt, ihre Behandlungsräume im Sport- und Bewegungshaus zu erneuern. Auch für diese Baumaßnahmen muss sich der Ginsterhof erneut um Fördermittel bewerben.

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Dr. Andreas Philippi, nds. Minister für Soziales, Arbeit und Gleichstellung, übergibt den Förderbescheid an den ärztlichen Direktor des Ginsterhofs Dr. Olaf Kuhnigk (re.) und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Ev. Krankenhaus Ginsterhof e.V.  Dr. Wolfang Wedel (li.)  | Foto: Silke König
Wollen die medizinische Versorgung in der Region stärken: Dr. med. Olaf Kuhnigk, Minister Dr. med. Andreas Philippi und Dr. med. Wolfgang Wedel  | Foto: Silke König
Unterstützen die Bauvorhaben am Ginsterhof: Dr. Olaf Kuhnigk, Svenja Stadler MdB, Dr. Andreas Philippi, Jan Bauer MdL, Nadja Weippert MdL, Dr. Wolfgang Wedel und Dr. Cornell Babendererde, MdB | Foto: Silke König
Das Bettenhaus aus den Sechzigern steht bereits leer  | Foto: Silke König
Redakteur:

Silke König aus Rosengarten

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