Ob als IGS oder OBS
Rosengarten soll Schulstandort bleiben

Die Oberschule in Nenndorf soll auch in Zukunft Anlaufpunkt für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Harburg bleiben
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lm. Rosengarten. Die Gemeinde Rosengarten als Schulstandort stärken: Sowohl die CDU Rosengarten als auch Thomas Mehlbeer, der im September als unabhängiger Bürgermeisterkandidat antreten wird, stehen hinter dieser Forderung. „Eine weiterführende Schule in der Gemeinde ist für die Familien mit Kindern in Rosengarten ein wichtiger Bildungsfaktor - neben den eigenen guten Grundschulen in der Gemeinde", sagt Maximilian Leroux, Fraktionsvorsitzender der CDU in Rosengarten, und legt nach: "Wir fordern den Kreistag des Landkreises Harburg und unseren Gemeindebürgermeister auf, den Erhalt des Schulstandortes in Rosengarten zu unterstützen."

Auch Thomas Mehlbeer fordert, die Oberschule in Nenndorf zu stärken. "Ich teile die Sorgen der Schulleitung in Nenndorf zu 100 Prozent. Die Oberschule Rosengarten ist die einzige weiterführende Schule in der Gemeinde. Dieser Standort muss erhalten bleiben. Das geht nur, wenn die Schule aufgewertet und für Eltern attraktiver wird", erklärt er.

Wenn Mehlbeer von Sorgen spricht, dann meint er damit die zurückgehenden Schülerzahlen, die die Oberschule in Nenndorf verzeichnet. In einer Stellungnahme zu der derzeitigen Thematik erklärt die Rosengartener Oberschule, dass über die Hälfte der Schüler, die für das neue Schuljahr angemeldet wurden, im Vorfeld die Absage einer IGS erhalten haben. Wenn, wie angedacht, weitere Integrierte Gesamtschulen im Landkreis Harburg entstünden, würde es für die Oberschule schwierig werden, weiterhin ein gymnasiales Angebot aufrechtzuerhalten. Der Schulstandort Rosengarten würde dadurch für Eltern weniger attraktiv.

Ein "Ausbluten" der Oberschule in Nenndorf wäre auf einer weiteren Ebene ärgerlich, war der Standort doch einer der ersten, der im Zuge des Digital-Pakts vollständig ausgestattet worden ist und seitdem mit WLAN und Ausleih-Tablets aufwarten kann. Diese hohen Investitionen des Schulträgers und eine kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte würden dafür sorgen, dass die Digitalisierung Fahrt aufnehme. "Ein Jammer, wenn dieses Potenzial in Zukunft nicht entsprechend genutzt würde", erklärt Mehlbeer. "Beim Schulausschuss erwarte ich eine klare Positionierung der Gemeinde zum Standort und zur Stärkung der Schule", fügt der Bürgermeisterkandidat an. Andernfalls werde Potenzial verschenkt. Zudem bringe eine Schule in Rosengarten auch noch einen anderen Vorteil mit sich: Lange Anfahrtswege würden vermieden, was Kosten in der Schülerbeförderung einspare.

In ihrer Stellungnahme erklärt die Oberschule zudem, dass auch ein Wechsel zu einer IGS vorstellbar wäre. Ein Vorschlag, den auch Mehlbeer unterstützt. "Wenn sich die Schullandschaft in der Region verändert und vermehrt auf IGS-Standorte setzt, muss auch die Oberschule Rosengarten sich verändern."
• Da der Ausschuss für Kinderbetreuung, Schule, Bildung und Kultur der Gemeinde Rosengarten erst nach Redaktionsschluss tagte, lesen Sie alles Weitere dazu in der kommenden WOCHENBLATT-Ausgabe.

Alle Texte zum Thema "Politik Rosengarten"
Autor:

Lennart Möller aus Rosengarten

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