Ernährungstipp von Karin Maring
Kresse: Ganz schön scharf

Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
  • Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
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(nw/tw). Karin Maring, Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.

Ihr Ernährungstipp - Kresse: Die frische, grüne Gartenkresse ist eine attraktive und nährstoffreiche Ergänzung für Frühlingssalate oder Quarkbrot, insbesondere, wenn noch kein heimisches Gemüse zur Verfügung steht. Die angenehme Schärfe ist einem Senföl zu verdanken, das auch im Meerrettich enthalten ist. In der traditionellen indischen Heilkunst wird die gesundheitsfördernde Wirkung von Kresse bereits seit Jahrtausenden genutzt. Sie eignet sich zur Bekämpfung von Verdauungsbeschwerden, Atemwegserkrankungen und Infektionen.
Wird eine dünne Schicht der Pflanzensamen auf Watte gestreut und täglich befeuchtet, wächst daraus in vier bis fünf Tagen ein dichtes Kräuterbeet heran. Dies ist auch eine dekorative und leckere Dekorationsidee für den Osterbrunch. Einfach halbierte Eierschalen mit Watte auslegen und darin die Kressesamen großziehen.
Anders als bei der Sprossenzucht - z.B. aus Alfalfa-, Radieschen- oder Linsensaat - wird Kresse erst geerntet, wenn sich die ersten grünen Blättchen zeigen. Im Garten kultiviert, wird daraus eine bis zu 40 Zentimeter hohe, krautige Pflanze.

Rezeptipp - grüner Eiersalat: Feldsalat gut waschen, trockenschleudern, auf eine Platte legen. Gekochte, in Scheiben geschnittene Eier darauf anrichten, mit einer Marinade aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer beträufeln. Kresse vom Beet abschneiden und darüberstreuen. Guten Appetit!

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