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Speckgürtel brennt für Olympia 2024: Auch Sportinstitutionen aus der Region sind "Feuer und Flamme" für Hamburger Bewerbung um Spiele

Werben für Olympia in Hamburg (v. li.): Klaus Widegreen, Almut Eutin und Reinhard Rawe
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  • Werben für Olympia in Hamburg (v. li.): Klaus Widegreen, Almut Eutin und Reinhard Rawe
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ce. Landkreis. "Wir sind Feuer und Flamme für Olympia!" - Darin sind sich Klaus Widegreen vom Vorstand des Hamburger Sportbundes, Reinhard Rawe als Chef des Landessportbundes Niedersachsen und Almut Eutin, Vorsitzende des Kreissportbundes Harburg-Land, einig. In Nenndorf warb das Trio jetzt für die Unterstützung Hamburgs bei der Bewerbung als Austragungsort für die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele 2024. "Das wäre eine Riesenchance auch für unsere Athleten", betonte Almut Eutin. Als Wettkampfstätten sind auch das Reitermekka Luhmühlen und der Schießstand in Garlstorf im Gespräch.
10.000 Athleten aus 200 Ländern am Start - mehr als acht Millionen verkaufte Besuchertickets - 100.000 Stunden TV-Berichterstattung für weltweit drei Milliarden Zuschauer: Diese Zahlen der Olympischen Spiele 2012 in London sprechen für sich - und sind nach eigener Aussage die Messlatte für den Hamburger Sportbund bei der Bewerbung um die Ausrichtung vom Olympia 2024 oder gegebenenfalls 2028 in der Elbmetropole. In Nenndorf stellte Klaus Widegreen vom Sportbund-Vorstand jetzt das Konzept "Feuer und Flamme für die Spiele in Hamburg" vor - und erörterte, wie auch die Metropolregion von dieser "Riesenchance" profitieren kann.
Hamburg setzt bei seinem Konzept insbesondere auf Nachhaltigkeit, Kostenkontrolle und kurze Wege. So soll das gegebenenfalls auf dem Kleinen Grasbrook für 70.000 Besucher zu errichtende Olympiastadion nach den Spielen auf 20.000 Plätze verkleinert werden. Die Kosten allein für den Bau neuer Sportstätten bezifferte Klaus Widegreen mit etwa 2,3 Milliarden Euro. Dabei werde es eine sorgfältige Risikosteuerung geben. Die Stadt sei verpflichtet, keine neuen Schulden zu machen. Fast alle Wettkampforte sollen im Umkreis von maximal 20 Kilometern liegen.
Für die Hamburger Metropolregion wurden in das olympische Bewerbungskonzept unter anderem das Vielseitigkeitsreiten in Luhmühlen und Schießwettbewerbe auf der Anlage der Kreisjägerschaft in Garlstorf aufgenommen. "Wir sind Feuer und Flamme für die Spiele und mit einer Vielseitigkeitsstrecke auf Drei-Sterne-Niveau dafür schon jetzt bestens gerüstet", sagt Dr. Roland Wörner, Geschäftsführer des Ausbildungszentrums Luhmühlen (AZL), gegenüber dem WOCHENBLATT. Neubauten seien nicht erforderlich, lediglich die etwa 1.000 Zuschauerplätze auf der Tribüne müsste mit der vorübergehenden Anmietung zusätzlicher Sitzmöglichkeiten aufgestockt werden. "Mit der Turniergesellschaft Luhmühlen haben wir zudem einen erfahrenen Sportveranstalter, der hier schon verschiedene Meisterschaften ausgerichtet hat", so Wörner.
"Auch wir brennen für die Spiele, zumal wir über eine der modernsten Wurfscheiben-Schießanlagen in Europa verfügen", rühren Kreisjägerschafts-Vorsitzender Horst Günter Jagau und Matthias Carstens, Geschäftsführer der gemeinnützigen Schießstand Garlstorf GmbH, die Werbetrommel. Die Anlage verfügt derzeit über vier Stände, vier weitere müssten für die Olympia-Teilnehmer errichtet werden. Die Schießwälle und der Wallfuß wurden kürzlich aufwendig mit Folien bzw. einer Asphaltschicht versiegelt, damit die Schießschrote nicht länger in den Boden gelangen und das Erdreich belasten. Zudem wurden die Schrotfangeinrichtungen erneuert. Die Maßnahmen schlugen mit rund 400.000 Euro zu Buche. Insgesamt 100.000 Euro gab es als Zuschuss von der Landes- und Kreisjägerschaft sowie von der Sparkasse Harburg-Buxtehude.
Mitte Februar startet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine telefonische Umfrage in Hamburg und der zweiten deutschen Bewerberstadt Berlin, um herauszufinden, wie die Einwohner der Metropolen zu Olympia vor ihrer Haustür stehen. Am 21. März will der DOSB entscheiden, mit welcher Stadt er sich bewirbt. Fällt die Wahl auf Hamburg, wird es im September ein Bürgervotum geben. "Nur bei einer positiven Abstimmung wird Hamburg schließlich ins Rennen um den Zuschlag des Internationalen Olympischen Komitees gehen", kündigt Klaus Widegreen an.
"Selbstverständlich sind wir fit für Olympia und unterstützen die Hamburger Bewerbung", sagt Landrat Rainer Rempe. "Auch für unseren Landkreis wäre das eine einmalige Chance. Neben der Völkerverständigung durch den Sport böte uns das die Möglichkeit, weltweit auf unsere Region aufmerksam zu machen sowie wichtige Infrastrukturprojekte in der Metropolregion und im Landkreis voranzutreiben."
Auch bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude ist man "Feuer und Flamme" für die Spiele. Vorstandsvorsitzender Heinz Lüers warb beim Neujahrsempfang inbrünstig: "Das ist das beste Wirtschaftsförderungsprogramm für die Süderelbe-Region, das man sich vorstellen kann."
- Infos unter www.wir-sind-feuer-und-flamme.com und www.hamburg.de/spiele-fuer-hamburg.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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