Autobahnpolizei Maschen
Die Vorteile des neuen Gebäudes auf einen Blick
- Das Gebäude der Autobahnpolizei im Bau Fotos
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Mit dem Umzug von Winsen nach Maschen hat die Autobahnpolizei im Landkreis Harburg ein modernes Dienstgebäude erhalten, das nicht nur die Arbeit der Beamtinnen und Beamten erleichtert, sondern auch die Sicherheit auf den umliegenden Autobahnen verbessert.
Der Neubau wurde als Erweiterung an das Polizeikommissariat Seevetal angebaut und umfasst rund 640 Quadratmeter Fläche. Die Lage unmittelbar am Maschener Kreuz verkürzt die Anfahrtswege erheblich. Während Einsätze von Winsen aus oft mehr als zehn Minuten dauerten, können die Einsatzkräfte nun in vielen Fällen noch vor Feuerwehr oder Rettungsdienst am Unfallort eintreffen. Angesichts des Zuständigkeitsbereichs von 112 Autobahnkilometern, 16 Anschlussstellen sowie den Verkehrsknotenpunkten Maschener Kreuz, Buchholzer Dreieck und Horster Dreieck bedeutet dies einen deutlichen Zugewinn an Schlagkraft.
- Gemeinsam genutzte Zelle der Autobahnpolizei und des Polizeikommissariats Seevetal
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Moderne Technik für den Einsatzalltag
Im Zentrum des Neubaus steht ein moderner Einsatzmanagementraum, in dem eingehende Notrufe über die Leitstelle Lüneburg entgegengenommen und die Einsätze für Maschen koordiniert werden. Praktisch: Die Beamten haben aus dem Fenster einen direkten Blick auf die Autobahnauf- und -abfahrt. Direkt angeschlossen sind ein Besprechungs- und ein Lagerraum, in denen bei größeren Schadenslagen, etwa Gefahrgutunfällen, eine eigene Führungsgruppe arbeiten kann. Diese enge räumliche Verzahnung verbessert die Einsatzführung erheblich.
- Der Einsatzmanagementraum dient zur Koordinierung der Einsätze
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Verbesserte Arbeitsbedingungen
Zu den Vorteilen des Neubaus zählen auch durchdachte Details wie die spezielle Wandverkleidung aus Schaumstoff, die unempfindlich gegenüber der schweren Ausrüstung der Polizistinnen und Polizisten ist. Außerdem stehen nun integrierte Duschen zur Verfügung, die nach belastenden Einsätzen oder langen Schichten genutzt werden können. „Das Gebäude ist zwar kompakter als der alte Standort in Winsen, dafür aber wesentlich besser auf unsere täglichen Abläufe zugeschnitten“, erklärt Polizeihauptkommissar Oliver Kues, Leiter des Autobahnpolizeikommissariats Maschen. „Wir haben hier eine Umgebung, die uns effektives Arbeiten ermöglicht und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus Seevetal noch enger macht.“
- Eine spezielle Wandverkleidung aus Schaumstoff, unempfindlich für die Einsatzkoppeln der Beamten
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Bau von Effinger realisiert
Das Gebäude wurde durch die Firma Effinger als bauleitendes Unternehmen schlüsselfertig erstellt. Damit konnte die Polizeiinspektion Harburg gemeinsam mit den beteiligten Behörden eine zeitgemäße und funktionale Dienststelle in Betrieb nehmen.
Die Pläne für einen Anbau an das Polizeikommissariat Seevetal waren bereits seit 2019 in Diskussion. Mit Genehmigung und Planung begann im Februar 2024 der eigentliche Baubeginn. Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit war die neue Dienststelle im Mai 2025 bezugsfertig.
Im August dieses Jahres wurde der Neubau im Rahmen eines Festakts offiziell eingeweiht. Rund 70 Gäste aus Polizei, Verwaltung und Politik nahmen an der Feier teil. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ging das Gebäude unmittelbar in den regulären Betrieb über. Für die Region bedeutet dies das Ende langer Anfahrtswege und den Beginn einer spürbar verbesserten Einsatzfähigkeit.
Zum Artikel der Einweihung:
- Der Haupteingang des neuen Gebäudes
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Stärkung der Verkehrssicherheit
Das Autobahnpolizeikommissariat Maschen gilt damit als zentraler Baustein für die Verkehrssicherheit in Norddeutschland. Die hochfrequentierten Verkehrsachsen rund um Hamburg zählen zu den meistbefahrenen Strecken Deutschlands und reichen bis nach Skandinavien. Mit dem neuen Gebäude verfügt die Autobahnpolizei nun über die räumlichen und technischen Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen im Straßenverkehr gerecht zu werden.
Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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