Noch mehr Ärger mit Cura SeniorenCentrum
Erbe berichtet von Chaos bei Abrechnungen
- Das SeniorenCentrum Maschen
- Foto: pöp
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Kürzlich berichtete das WOCHENBLATT, dass das Taschengeldkonto einer 2025 verstorbenen Bewohnerin des Maschener Cura SeniorenCentrums noch immer nicht abgerechnet wurde. Die Erben werden ignoriert, statt Abrechnungen flattern Forderungen ins Haus, die Cura-Verwaltung ist nicht erreichbar. "Ich habe beim Tod meiner Mutter mit dem Cura-Seniorenheim Maschen die gleiche Erfahrung gemacht", berichtet Andreas Rohde. "Ich habe das ganze Verfahren bis zum Mahnbescheid durchgezogen."
Eigentlich wollte er die ganze ärgerliche Sache auf sich beruhen lassen. Da "die Methode aber offensichtlich bei Cura System hat, melde ich mich doch bei Ihnen", berichtet der Rohde. Die Mutter des Mascheners verstarb im Februar 2025. Auch hier das bekannte Bild: Verzögerung, fehlende und falsche Abrechnungen. Rechnungen einer Buchholzer Apotheke waren nicht bezahlt worden. Nach der Rentenerhöhung im Juli 2024 waren die Abrechnungen falsch, berichtet der Ingenieur, der alles genau nachrechnete.
Erst als Rohde mit der Zwangsvollstreckung drohte und diese auch umgehend online beantragte, bekam er das Geld vom Taschengeldkonto – im Oktober 2025, nach acht Monaten E-Mail-Korrespondenz, umfangreicher Recherche und zahllosen Telefonaten mit der Maschner Heimleitung und der Berliner Geschäftsführung der Cura Seniorenwohn- und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH (Belege liegen dem WOCHENBLATT vor). "Offensichtlich hat die Cura Maschen Seniorenheim GmbH überhaupt keine geregelten Abläufe", so Rohde. Kämen dann "Arroganz und geballte Inkompetenz" dazu, sei das Erlebte stimmig.
Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit dem Cura SeniorenCentrum gemacht? Schreiben Sie eine E-Mail an gabriele.poepleu@kreiszeitung.net
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