Verspätung beim Metronom: Tipp für Fahrgäste, den Anschlussbus zu erwischen

Wer mit einem verspäteten Metronom unterwegs und auf einen Anschlussbus angewiesen ist, sollte im Zweifel selbst zum Hörer greifen und die KVG informieren
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kb. Seevetal. Ärgernis zum Feierabend: Weil der Metronom mit Start um 18.32 Uhr in Hamburg in den vergangenen Wochen des Öfteren mehrere Minuten Verspätung hatte, strandeten am Meckelfelder Bahnhof die Fahrgäste. Das Problem: Der Bus nach Holtorfsloh fährt um diese Uhrzeit nur noch einmal in der Stunde. Verpasst man ihn, ist man zum Warten verdammt. Für die Fahrgäste besonders ärgerlich: Nach ihren Schilderungen soll es vorgekommen sein, dass der leere Bus an den Pendlern vorbeifuhr, ohne noch einmal anzuhalten.
Fakt ist: Die Busse können wegen der engen Taktung der Fahrpläne zwar einige Minuten, aber nicht ewig auf verspätete Züge warten. Aber: "Gerade wenn Fahrgäste noch gesehen werden und es eine Möglichkeit gibt, sie noch schnell zusteigen zu lassen, sollte das auch passieren", sagt Gemeindesprecher Andreas Schmidt, der in Seevetal für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zuständig ist. Am Bahnhof in Meckelfeld sei dies relativ problemlos möglich.
Um den Fahrgästen eine Anschlussmöglichkeit zu bieten, sollte der Metronom die Leitstelle der KVG, die im gesamten Landkreis für den Busverkehr zuständig ist, eigentlich immer über Verspätungen informieren. "Aber da hakt es manchmal ein bisschen", sagt Oliver Blau, Pressesprecher beim KVG. Er rät deshalb Fahrgästen, die bereits mit Verspätung losfahren, im Zweifel selbst zum Hörer zu greifen. "Als Fahrgast kann man beim zuständigen Betrieb in Hittfeld anrufen und die Verspätung melden", so Blau. "Wir prüfen dann, ob es möglich ist, dass der Anschlussbus wartet." Den KVG in Hittfeld erreichen Sie unter der Tel. 04105 - 57200.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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