Es herrscht großer Knatsch in der AfD

Der Seevetaler AfD-Fraktionschef Knut-Michael Wichalski
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Landesverband ist wegen einer Presseerklärung sauer auf den Seevetaler Ortsverband

ts. Seevetal. Eine Presseerklärung der AfD-Fraktion im Seevetaler Gemeinderat hat für Ärger bei der Landespartei gesorgt. Als "illoyal" bezeichnet die AfD-Landesvorsitzende Dana Guth, dass sich die Seevetaler AfD öffentlich von der Entscheidung distanziert, den Landesparteitag am 4. und 5. Mai im Veranstaltungszentrum Burg Seevetal in Hittfeld abzuhalten.
Das Verhalten der Fraktion in Seevetal sei "extrem unerfreulich", sagte Dana Guth in einem Telefonat mit dem WOCHENBLATT. Die Erklärung gehe ihrer Meinung nach auf den Fraktionsvorsitzenden Knut-Michael Wichalski zurück, der eingeschnappt sei, weil er zu der Standortfrage des Landesparteitags nicht gefragt worden sei. Dabei sei der Kreisverband zuständig, und der befürworte die Entscheidung für den Landesparteitag in Hittfeld.
Der AfD-Landesvorstand entscheide in dieser Woche, ob die Presseerklärung ein Parteiordnungsverfahren gegen Wichalski nach sich ziehen werde, sagte Dana Guth.
Die AfD in Seevetal hatte sich gegen den Tagungsort Hittfeld ausgesprochen, weil sie Krawalle von Linksextremisten befürchtet. Seit Tagen beobachte sie "mächtige, aggressionsgeladene Aufrufe der sogenannten Antifa". Es sei politisch klug, an anonymere Orte in größeren Städten und nicht so nahe an Hamburg zu gehen, so Wichalski zum WOCHENBLATT.
Dana Guth ist anderer Ansicht: "Wir müssen überall mit Störungen von Linksextremisten rechnen, wo wir auftreten."

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