Meckelfeld
Projektgesellschaft RBO stellt Pläne zur Bebauung der "Erdbeerfelder" vor

Die "Erdbeerfelder" an der Glüsinger Straße gelten als die größte Entwicklungsfläche
für Wohnungsbau in Meckelfeld
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  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

Projekt der RBO sieht 79 Wohneinheiten in Meckelfeld vor.ts. Meckelfeld. Eine Siedlung mit insgesamt 79 Wohneinheiten in Reihenhäusern, Doppelhäusern und zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern möchte die RBO Erste Projektentwicklungsgesellschaft Region Hamburg auf der "Erdbeerfelder" genannten Fläche zwischen Glüsinger Straße und Appenstedter Weg in Meckelfeld errichten. Die Pläne hat Geschäftsführer Hergen Rennies im Ortsrat Meckelfeld vorgestellt.
Vorbild ist die Siedlung "Im Dicken Orth" in Ritterhude bei Bremen, die RBO realisiert hat. Auf ihrem Grundstück in Meckelfeld könnten in einem drei Hektar großen Gebiet 56 Geschosswohnungen und 23 Wohneinheiten in Reihenhäusern und Doppelhäusern entstehen. Ein Weg zum Spazierengehen würde die Siedlung umgeben. Zur Erschließung müsste ein zusätzlicher Kreisverkehr auf der Glüsinger Straße gebaut werden.
Seit dem Jahr 1980 gibt es in der Gemeinde Seevetal Gedankenspiele zur Bebauung der "Erdbeerfelder". Sie gelten als die derzeit einzige Entwicklungsfläche für Wohnungsbau im großen Stil in Meckelfeld. Ein Teil der "Erdbeerfelder" gehört der RBO, weitere Flächen sind im Besitz der Gemeinde Seevetal und privater Eigentümer.
Die CDU im Ortsrat Meckelfeld drängt auf eine Entwicklung der "Erdbeerfelder" mit Wohnungsbau. "Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für junge Familien und auch für Senioren", sagte Peter Langenbeck (CDU). Die Meckelfelder CDU ist der Ansicht, dass die Gemeinde Seevetal eine Wohnbebauung der "Erdbeerfelder" mit höherer Priorität als bisher behandeln sollte.
Damit die RBO ihre Pläne für eine Siedlung in Meckelfeld verwirklichen kann, müsste die Gemeinde einen Bebauungsplan aufstellen. Die Fraktionen im Ortsrat beraten jetzt, ob sie den Planungsausschuss des Gemeinderats darum bitten wollen.
Sollten neue Wohnungen entstehen, seien zusätzliche Kindertagesstättenplätze notwendig, sagte Ortsbürgermeisterin Brigitte Somfleth (SPD). Damit hat die RBO Erfahrung: In Ritterhude habe sie eine Kindertagesstätte gebaut und der Kommune übertragen, berichtete Hergen Rennies. Die RBO sei auf "Wohngebiete für familiäre Milieus" spezialisiert. In Buchholz hat sie Wohnbebauung an der Märchenstraße geschaffen.

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