Arbeiten an der Norderelbbrücke
Fortsetzung der Arbeiten an der Richtungsfahrbahn Süd
- Blick auf die Norderelbbrücke
- Foto: @adobestock / foto-select
- hochgeladen von Sven Rathert
Die Arbeiten an der A1 Norderelbbrücke werden nun auf der Richtungsfahrbahn Süd fortgesetzt. Nachdem die Unterhaltsarbeiten an der RiFa Nord abgeschlossen wurden, ist es notwendig, auf der RiFa Süd einen Fahrstreifen zu sperren. Während der Arbeiten stehen zwei Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung.
Die Bauarbeiten erfolgen vom 2. September bis voraussichtlich 17. September dieses Jahres. Bis zur Anschlussstelle Hamburg-Moorfleet wird der Verkehr dreistreifig geführt. Kurz hinter der Norderelbbrücke wird der Hauptfahrstreifen eingezogen, sodass die Brücke zweistreifig befahren werden muss.
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Aufgrund der Brückenschäden gelten weiterhin das LKW-Überholverbot, das Abstandsgebot von 50 Metern für LKW sowie die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h für alle Verkehrsteilnehmer. Die Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, die Arbeitsbereiche besonders vorsichtig und unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung zu passieren.
Erwartete Verkehrslage und Ausweichrouten
- Durch die zweistreifige Verkehrsführung auf der A1 RiFa Süd sind erhebliche Behinderungen zu erwarten.
- Nutzer aus dem Großraum Kiel können die B404, A21, A215 und A7 nutzen, um die Norderelbbrücke großräumig zu umfahren.
- Nutzer der A21 können über die B205 zur A7 ausweichen.
- Bei erhöhter Staubildung auf der A1 besteht ab der Anschlussstelle Hamburg-Billstedt (33) die Möglichkeit, über die B5, B75 und A255 die Brücke zu umgehen.
Hintergrund
Die Norderelbbrücke wird regelmäßig kontrolliert und überwacht, sodass kurzfristig auf Veränderungen der Baukonstruktion reagiert werden kann. Die Brücke wurde in den 1960er Jahren als vierstreifige Konstruktion errichtet. In den 1980er Jahren wurden die Standstreifen zu Fahrstreifen ummarkiert, sodass seit 1986 insgesamt sechs Fahrstreifen zur Verfügung stehen.
Die Verkehrsbelastung liegt derzeit bei täglich 136.000 Fahrzeugen, darunter rund 21 Prozent Schwerlastverkehr. Um die wachsenden Verkehrsmengen zu bewältigen, ist ein Ausbau der A1 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Südost (35) und der Anschlussstelle Hamburg-Harburg (38), der Neubau der Norder- und Süderelbbrücken sowie des Autobahndreiecks Norderelbe gesetzlich vordringlich festgelegt. Die DEGES ist von der Autobahn GmbH mit Planung und Baudurchführung beauftragt, um schnellstmöglich Baurecht zu erzielen und die Voraussetzungen für den Ersatzneubau zu schaffen.
Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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