Sharks Hamburg
Basketballstar Justus Hollatz besucht im Zoom-Treffen Hittfelds Basketballer

Basketballprofi Justus Hollatz (li., Hamburg Towers) beantwortet im virtuellen Treffen Fragen von Sharks-Chefcoach Lars Mittwollen (re. oben) und Sharks-Spielern
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  • Foto: Lars Mittwollen
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

ts. Hittfeld. Basketballprofi Justus Hollatz (Hamburg Towers) hat das virtuelle Training des Jugendbasketball-Bundesligisten Sharks Hamburg im TSV Eintracht Hittfeld besucht. Der 19 Jahre alte Neu-Nationalspieler und frühere Sharks-Spieler leitete via Internet aus der Sporthalle seines Clubs Hamburg Towers einige Übungen und beantwortete in einem Interview Fragen von Sharks-Cheftrainer Lars Mittwollen und den Jugendlichen.
Justus Hollatz machte im November 2015 sein erstes Spiel in der Jugendbasketball-Bundesliga, spielte bis 2017 in Hittfeld. Vor Kurzem gab der 19-Jährige sein Debüt in der deutschen Herren-Nationalmannschaft. Die rasante Karriere war Thema in dem Chat. Ob er in der amerikanische Basketball-Liga NBA spielen werde, wollten die Sharks-Spieler wissen. Klar würde er wollen. Aber das sei jetzt kein Thema, zeigte sich Justus Hollatz bodenständig.
Auch Bundesligaspieler Jacob Hollatz (22, Oldenburger TB) nahm an einem Online-Treffen der Jugendbasketballer im TSV Eintracht Hittfeld teil. Er verriet, dass er seit zwei Jahren nicht mehr gegen seinen Bruder zu Hause eins gegen eins gespielt habe.
Die Begegnungen mit prominenten Sportlern (wenn auch nur vor dem Bildschirm) sind ein Baustein, den Kindern und Jugendlichen über die Saison ohne Meisterschaftsspiele und Mannschaftstraining in der Sporthalle zu helfen. Wann Basketballspieler zumindest unter freien Himmel wieder in Präsenz gemeinsam trainieren dürfen, ist noch offen.
Chefcoach Lars Mittwollen und seine Trainer unternehmen alles, um die Sportler am Ball zu halten. Denn die Basketballer könnten ihrem Sport und Verein verlorengehen.
"Die Zoom-Trainings in den einzelnen Teams werden vor allem ab dem U14-Bereich sehr gut besucht", sagt Lars Mittwollen. Teilweise seien auf diese Weise bis zu 30 Spieler im Training. Neben Übungen mit dem Ball und Taktikschulung geht es dabei auch darum, die Gemeinschaft zu fördern, Freundschaften zu pflegen. In der U16 der Jugend-Bundesliga sprechen die Spieler auch über politische Themen.
Basketballtrainer und Lifecoach Lars Mittwollen hat die Online-Serie mit dem Titel "120 Minuten" entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Training für Körper und Persönlichkeit.
Ende Februar startete der teamübergreifende Wettbewerb mit dem Titel "Sharks March Madness“. Dabei suchen sich die Spieler aus den sechs Kategorien Basketball, Wissen, Geschicklichkeit, Kraft, Ausdauer und Team jeweils Übungen und erzielen je nach Leistung Punkte. Der Gewinner erhält einen Pokal. Das Ziel des Wettbewerbs ist, dass die Kinder und Jugendlichen an die frische Luft gehen und eine Herausforderung im Wettkampf haben. Deshalb versuchen sich die Sharks-Basketballer in einer völlig fremden Disziplin: im Geocaching. Die Trainer schicken ihre Spieler mit dem Smartphone zur Schnitzeljagd in die freie Natur - so kann Basketball-Training in der Corona-Zwangspause auch aussehen. Indes arbeitet das Trainerteam an einem Konzept, ein Basketball-Training im Freien unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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