Gelungenes Sommercamp für Basketballer

Die Camp-Teilnehmer auf Fahrrädern mit ihren Trainern und Betreuern
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BASKETBALL: Sharks überraschten mit Spende

(cc). Das „Rookie Camp“ der Basketballabteilung des TSV Eintracht Hittfeld musste in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise ausfallen. Umso schöner, dass das Sommercamp stattfinden konnte. Die 22 Teenager aus dem Team der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) der Sharks blicken auf ein gelungenes Sommercamp auf dem Sunderhof in Seevetal-Eddelsen zurück.
„Es war für uns ein besonderes Camp an einem außergewöhnlichen Ort“, schwärmt Seevetals Head-Coach Lars Mittwollen. „Die Teenager mussten in den Ferien nicht zu Hause herumsitzen. Denn viele Jugendliche können sich nicht mehr sinnvoll mit Gleichaltrigen beschäftigen – höchstens virtuell.“
Das es auch anders geht, bewies das diesjährige Sommercamp der Sharks. „Schon zum Morgenlauf sind alle Teilnehmer pünktlich angetreten. Die Stimmung war super, alle waren auf den Lauf fokussiert“, erzählt Mittwollen. Mitten im Lauf wurde angehalten und Lars Mittwollen erzählte eine motivierende Geschichte, ehe es weiterging.
Die Jugendlichen wissen, dass sie von Lars Mittwollen und seinen Assistant-Coaches Caro und Sascha nicht nur reines Basketballtraining erhalten. Darüber hinaus ging es im Sommercamp um die Persönlichkeit, die sie dazu befähigt, das Beste aus sich herauszuholen. „Die Spieler, die sich entscheiden, das Abenteuer JBBL anzugehen, brauchen mehr als nur Basketballtraining“, betont Lars Mittwollen. Er führt schon seit vielen Jahren Teenager an den Leistungssport heran, unter anderem Justus Hollatz, der mittlerweile eine feste Größe im Kader der Hamburg Towers (1. Bundesliga) ist.
Im Camp wurden die Inhalte nicht nur theoretisch an die Jugendlichen herangebracht, sondern sie wurden auch gelebt. „Eine wichtige Voraussetzung, um bei den Sharks in der JBBL spielen zu können, ist die Bereitschaft, an sich zu arbeiten und neue, manchmal auch schwierige Ansätze umsetzen zu wollen. 'Positives Denken' ist eine der Säulen, auf denen eine starke Persönlichkeit steht. Die Kunst bei schwierigen Rückschlägen, sei es im Training oder im Spiel, ist es, dennoch das Positive für sich herauszuziehen“, sagt Mittwollen. „Dabei ist es wichtig zu sehen, dass das bisherige Verhalten nicht falsch war, sondern dass es einen nur nicht unbedingt dahin geführt hat, wo man hin wollte“, erklärt der Coach.
Eines der Themen war der Verzicht auf das Handy, der einigen Jugendlichen gar nicht schmeckte. „Sechs Tage ohne Telefon - und die Jugendlichen starteten fokussiert in den Tag und ließen sich nicht von unwichtigen Themen ablenken“, freute sich Mittwollen.
Eine besondere Aufmerksam hatten sie für die Gastgeber mitgebracht. Da der Veranstaltungsort Sunderhof in Eddelsen seit Jahren ein ganz besonderer Partner für die Sharks ist, haben sie eine Spende von rund 1.000 Euro übergeben, um den Ort in dieser schweren Zeit etwas zu unterstützen. „Dafür sage ich vielen Dank den Familien, die sich daran beteiligt haben“, so Mittwollen.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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