tk. Stade. Verwirrung um die Zahl der aktuell Coronakranken, im Landkreis Stade, die von Montag auf Dienstag einen positiven COVID-19 Befund bekommen haben. Das Landesgesundheitsamt gibt in seiner täglichen Pressemitteilung den Anstieg mit 19 Personen an. Kann das sein und gibt es eine besondere Infektionsquelle?, wollte das WOCHENBLATT vom Landkreis wissen. Ein Anstieg um 19 könne gar nicht sein, sagt Stades Landkreis-Sozialdezernentin Susanne Brahmst, die ebenfalls mit der täglich aktuellen Corona-Statistik befasst ist. 

Aufgrund der großen Diskrepanz hakt sie sofort nach. Ergebnis: Die Zahl der positiven Befunde ist von Montag (16 Uhr) auf Dienstag (12 Uhr) um zwei Fälle auf 333 gestiegen.

Offenbar hat es bei der Übermittlungen der Zahlen an das Landesgesundheitsamt ein Problem gegeben, erklärt Susanne Brahmst. Die aktuellen Daten seien nachweislich rausgegangen, aber beim Empfänger im Landesgesundheitsamt nicht angekommen bzw. in die Datenbank eingepflegt worden. Das habe dazu geführt, dass plötzlich die Zahlen mehrerer Tage addiert worden seien, sodass es zum statistischen Anstieg der neuen COVID-19 Fälle um 19 von Montag auf Dienstag kam. "Was nachweislich nicht stimmt", so Brahmst.

"Grundsätzlich muss man sagen, dass das Infektionsgeschehen extrem dynamisch ist", sagt Susanne Brahmst. Die Zahl von 12 Uhr am Dienstag mit 333 Fällen könne schon am Abend anders aussehen.

Die in der vergangenen Woche als potentieller Corona-Brennpunkt aufgetauchte Kindertagesstätte in Immenbeck ist kein Problem mehr. Aufgrund von 101 freiwilligen Test habe sich die Zahl der positiven Fälle nur um zwei auf insgesamt sieben erhöht. Wobei die beiden positiven Testergebnisse laut Brahmst nicht auf Kontakte in der Kita zurückzuführen sind.

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Tom Kreib aus Buxtehude

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