Nach 35 Jahren an der Spitze
Gabriele Furche verlässt das Kirchenamt Stade
- Gabriele Furche
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Eine Ära im Kirchenamt Stade geht zu Ende: Nach insgesamt 43 Jahren im Dienst der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, davon 35 Jahre in leitender Funktion im Kirchenamt Stade, verabschiedet sich Gabriele Furche in den Ruhestand. Am Freitag, 9. Oktober, wird sie mit einem Festgottesdienst in der St.-Wilhadi-Kirche in Stade verabschiedet. Ihre Nachfolge steht bereits fest.
Um 11 Uhr beginnt der Festgottesdienst, mit dem Furche offiziell verabschiedet wird. Zum 1. Januar 2027 übernimmt ihre bisherige Stellvertreterin Rita Wunderlich die Nachfolge.
Hinter Gabriele Furche liegen Jahrzehnte, in denen sich nicht nur ihre Aufgaben, sondern auch das Kirchenamt selbst erheblich verändert haben. Zu den prägenden Stationen ihrer Amtszeit gehörten die Fusion des Kirchenamtes Stade mit dem Kirchenkreisamt Buxtehude und später der Zusammenschluss mit dem Kirchenkreisamt Bremervörde.
Hinzu kamen die Gründung der Kindertagesstättenverbände und der Aufbau des Diakonieverbandes der Kirchenkreise Buxtehude und Stade. Mit den neuen Aufgaben wuchs auch das Team: Inzwischen arbeiten rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenamt Stade.
Gabriele Furche prägte Veränderungen im Kirchenamt
Furches Arbeit beschränkte sich nicht auf Stade und die Region. Als Vorsitzende des Fachausschusses der Kirchenämter, Mitglied im Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes und Landessynodale engagierte sie sich auch auf überregionaler Ebene.
Buxtehudes Superintendent Dr. Martin Krarup arbeitete mehr als zwölf Jahre eng mit Furche zusammen. „Durch ihr landeskirchliches Engagement als Sprecherin der Kirchenamtsleitungen und in der Landessynode war sie immer bestens informiert und hat andersherum die Anliegen unserer ländlichen Kirchenkreise in die landeskirchlichen Gremien eingetragen“, sagt Krarup. So habe sie zahlreiche Prozesse in der Region und auf Ebene der Landeskirche vorangebracht.
Auch Superintendent Carsten Stock aus dem Kirchenkreis Bremervörde-Zeven hebt ihre Rolle bei Veränderungen hervor. „Insbesondere bei Veränderungsprozessen hat sie zukunftsfähige Lösungen gefunden“, sagt Stock. Unter ihrer Leitung habe sich das Kirchenamt Stade „zu einer gut funktionierenden und leistungsstarken Verwaltungseinheit entwickelt“.
Superintendent Wischnowsky: „Werde unser regelmäßiges Gespräch vermissen“
Dr. Marc Wischnowsky, Superintendent des Kirchenkreises Stade, würdigt insbesondere Furches Erfahrung und Fachwissen. Sie habe Gremien und Leitungsorgane hervorragend begleitet – und auch ihn persönlich in seiner Anfangszeit als Superintendent unterstützt.
„Ich schätze ihre offene und sachliche Art und werde unser regelmäßiges Gespräch vermissen“, sagt Wischnowsky. Für den neuen Lebensabschnitt wünsche er ihr „alles Gute, Freiheit und viele neue Erfahrungen in ihrem Ruhestand“.
Gabriele Furche selbst blickt auf eine lange Zeit in der kirchlichen Verwaltung zurück. „Ich habe immer gerne mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Kirche gearbeitet und sie dabei in ihrem Tun für die Kirche unterstützt“, sagt sie.
Mit dem Ruhestand freut sie sich nun auf mehr freie Abende und Wochenenden. Ganz ohne kirchliches Engagement soll es für sie allerdings nicht weitergehen. „Ganz lassen kann ich von der Arbeit für unsere Kirche noch nicht. Ich freue mich noch auf einige Jahre der Mitarbeit in der Landessynode Hannover.“
Zum Abschied richtet sie ihren Dank an ihre Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter: „Ich möchte hiermit allen für ihre Unterstützung meiner Arbeit danken.“
Wann wird Gabriele Furche als Leiterin des Kirchenamtes Stade verabschiedet?
Gabriele Furche wird am Freitag, 9. Oktober, um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst in der St.-Wilhadi-Kirche in Stade offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Nach 43 Jahren im Dienst der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, davon 35 Jahre als Leiterin des Kirchenamtes Stade, endet damit ihre berufliche Laufbahn.
Wer wird Nachfolgerin von Gabriele Furche im Kirchenamt Stade?
Zum 1. Januar 2027 übernimmt Rita Wunderlich die Leitung des Kirchenamtes Stade. Sie war bisher stellvertretende Leiterin und tritt die Nachfolge von Gabriele Furche an.
Welche Veränderungen hat Gabriele Furche während ihrer Amtszeit im Kirchenamt Stade begleitet?
Zu den wichtigsten Projekten ihrer Amtszeit zählen die Fusion des Kirchenamtes Stade mit den Kirchenkreisämtern Buxtehude und Bremervörde, die Gründung der Kindertagesstättenverbände sowie der Aufbau des Diakonieverbandes der Kirchenkreise Buxtehude und Stade. Das Kirchenamt wuchs dabei auf rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Wie würdigen die Superintendenten die Arbeit von Gabriele Furche?
Superintendent Dr. Martin Krarup hebt ihr landeskirchliches Engagement und ihren Einsatz für die Anliegen der ländlichen Kirchenkreise hervor. Superintendent Carsten Stock lobt ihre zukunftsfähigen Lösungen bei Veränderungsprozessen. Dr. Marc Wischnowsky würdigt insbesondere ihre fachliche Kompetenz, ihre Unterstützung der Leitungsorgane und ihre offene, sachliche Zusammenarbeit.
Welche Aufgaben übernahm Gabriele Furche neben ihrer Arbeit im Kirchenamt Stade?
Neben ihrer Tätigkeit als Leiterin des Kirchenamtes Stade engagierte sich Gabriele Furche als Vorsitzende des Fachausschusses der Kirchenämter, als Mitglied im Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes sowie als Landessynodale der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Wird sich Gabriele Furche auch nach ihrem Ruhestand weiter kirchlich engagieren?
Ja. Gabriele Furche möchte sich auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand weiterhin in der Landessynode Hannover engagieren. Gleichzeitig freut sie sich nach eigenen Angaben auf mehr freie Abende und Wochenenden und dankt allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern für die Unterstützung während ihrer langjährigen Tätigkeit.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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