Wird der Wohnungstraum wahr?

Christian Stern wohnt derzeit in der engen Mietwohnung seiner Mutter Sabine Atas. Hans-Heinrich Behrmann (li.), ein Freund der Familie, unterstützt ihn im Alltag
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  • Christian Stern wohnt derzeit in der engen Mietwohnung seiner Mutter Sabine Atas. Hans-Heinrich Behrmann (li.), ein Freund der Familie, unterstützt ihn im Alltag
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Hoffnung auf eigene vier Wände für gelähmten Christian Stern / Sport-Angebot

tp. Stade. Über positive Resonanz auf den WOCHENBLATT-Artikel "Man muss an Wunder glauben" freut sich Christian Stern (30) aus Stade, der nach einem missglückten Kopfsprung in ein Schwimmbecken querschnittsgelähmt ist und mutig darum kämpft, seine Selbständigkeit wieder zu erlangen. Viele Leser reagierten mit Genesungswünschen und Hilfsangeboten. Nun macht ihm die "Wohnstätte Stade" sogar Hoffnung auf eine eigene Wohnung.
Christian Stern, allein stehender Vater dreier Kinder (2, 3 und 9), ist seit dem missglückten Pool-Sprung im vergangenen Sommer vom Hals abwärts gelähmt. Entgegen pessimistischer medizinischer Prognosen macht er gute gesundheitliche Fortschritte und erlangt mithilfe seines Elektro-Rollstuhls Schritt für Schritt Bewegungsfreiheit zurück. Sein größter Wunsch sind die eigenen vier Wände. Vorübergehend lebt Christian Stern in der Wohnung seiner Mutter Sabine Atas (47) im fünften Stock eines Mietshauses. "Doch auf Dauer ist es hier zu eng", sagen Mutter und Sohn unisono.
Nun gibt die Nachricht des "Wohnstätten"-Chefs Frank Wilshusen (62) Anlass zu Optimismus: "Wir haben zahlreiche barrierefreie und behindertengerechte Wohnungen mit Rollstuhlrampen und Fahrstühlen." Laut Wilshusen heißt die Wohnungsgenossenschaft "Rolli-Fahrer ausdrücklich willkommen". Der Wohnstätten-Chef lädt Christian Stern ein, sich um eine Wohnung zu bewerben. Sofern die von der Wohnstätte verlangte Mieter-Selbstauskunft einwandfrei sei, bestünden gute Chancen auf ein Apartment, so Wilshusen.
Auch sonst freuen sich Christian Stern und seine Mutter über ein positives Echo auf den Zeitungsbericht: "Viele Menschen sprachen uns Mut zu und boten uns Unterstützung an", sagt Sabine Atas (47). Die Behinderten-Sportgemeinschaft Stade etwa lud Christian zum Training ein. Auf dieses Angebot will der Sport-Liebhaber, der früher gerne Fußball spielte, später zurückkommen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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