Auch Dollern will einen Bike-Park

So ähnlich könnte ein Bike-Park in Dollern 
aussehen
  • So ähnlich könnte ein Bike-Park in Dollern
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  • Foto: Turbomatik Bikeparks
  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Dollern. Ein geplanter Bike-Park, ein neues Bürgerhaus, neue Wohngebiete und der Umbau des Edeka-Marktes waren u.a. Thema beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dollern, zu dem Bürgermeister Wilfried Ehlers am vergangenen Wochenende rund 60 Gäste begrüßte.
Besonders gefreut habe sich Ehlers über das Engagement zweier Jugendlicher aus Dollern, die im vergangenen Jahr in seine Sprechstunde kamen und einen Bike-Park (einen Lehm-Parcours für geländetaugliche Fahrräder, auf dem es in der Regel verschiedene Strecken für Anfänger und Fortgeschrittene mit Rampen und ähnlichem gibt) beantragten.
Wie berichtet, gab es einen ähnlichen Fall in der Gemeinde Hollern-Twielenfleth. Aufgrund des Einsatzes zweier Jugendlicher und des Ortsbürgermeisters wird dort voraussichtlich noch in diesem Jahr ein Bike-Park eingerichtet.
Die Gemeinde Dollern hat für 2018 nun 5.000 Euro Planungskosten in ihren Haushalt eingestellt, um einen geeigneten Bike-Park-Standort zu finden. Eine Idee gibt es bereits: Im Bereich des Neubaugebietes "Südlich Nedderbrook" in der Nähe des neuen Kindergartens. Dort soll es bald einen Ortstermin mit den Jugendlichen und Bauamtsleiter Roger Courtault geben.
Zum Thema Bürgerhaus, das derzeit in Dollern fehlt, gab Ehlers bekannt, dass in diesem Jahr zunächst Planungskosten in Höhe von 50.000 Euro in den Haushalt eingestellt sind, für das Jahr 2019 dann noch einmal ein Ansatz von 800.000 Euro. Landesfördermittel könnten aber erst im Herbst beantragt werden, eine Fertigstellung sei also vor 2019 nicht möglich. Nach wie vor sei ein Standort im Bereich des Schießstandes vorstellbar, es sei aber noch nichts konkret, betont Ehlers.
Froh ist Ehlers darüber, dass neben des Neubaus des Krümet-Marktes nun auch der Edeka-Markt im Ort erweitert werden kann. Eine Baugenehmigung des Landkreises liege vor. Voraussichtlich in Kürze soll der Umbau im laufenden Betrieb beginnen. Dass sich die Gewerbetreibenden in der Gemeinde entwickeln könnten, sei sehr positiv für den Ort, so Ehlers.
Ein Wunsch der Gemeinde sei es, dass neue Baugebiete ausgewiesen werden können, z.B. im Bereich der ehemaligen Nuss-Fabrik "Nut Factory" am Bahnhof. Einen Aufstellungsbeschluss habe die Gemeinde für das Areal "An der Bahn" bereits gefasst. Nun liege es am Eigentümer, wie es mit den Planungen weiter gehe, so Ehlers.

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