Behinderungen für Autofahrer
Harsefelder Straße in Stade: Erst Vollsperrung, dann freie Fahrt
- Bisher floss der Verkehr an der Harsefelder Straße stadtauswärts. Jetzt ist der Bereich bis Ende Juli voll gesperrt
- Foto: sb
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Seit rund zwei Jahren laufen die Bauarbeiten in der Harsefelder Straße in Stade. Die wichtige Verkehrsachse ist seitdem nur stadtauswärts befahrbar. Aber auch das ist in den kommenden zwei Wochen nicht mehr möglich. Bis einschließlich Montag, 27. Juli, wird die Harsefelder Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt - und zwar zwischen dem Penny-Markt und der Teichstraße. Grund sind abschließende Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten. Diese können nur unter Vollsperrung ausgeführt werden.
Bauarbeiten nähern sich ihrem Abschluss
Danach können Autofahrer vorerst aufatmen: Mit dem Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen geht die aktuelle Bauphase auf der Harsefelder Straße ihrem Ende entgegen. Nach Abschluss der Maßnahmen kann der Verkehr in diesem Bereich wieder uneingeschränkt in beide Richtungen fließen. „Uns sind die Einschränkungen, besonders für die Anliegerinnen und Anlieger, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer, bewusst“, sagt Stades Erster Stadtrat Lars Kolk. Eine erneute größere Baustelle in diesem Abschnitt ist nach Angaben der Hansestadt frühestens ab dem Jahr 2030 geplant.
Umleitungen führen über mehrere Strecken
Während der Vollsperrung wird auch die Thuner Straße an der B73 Richtung Stadt zur Sackgasse. Der innerörtliche Pkw-Verkehr wird über die Harburger Straße (U11) sowie zusätzlich über die Sachsenstraße (U18) umgeleitet. Für Lastwagen über 3,5 Tonnen ist bereits ab der Hansebrücke eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet. Die bekannten großräumigen Umleitungen bleiben ebenfalls bestehen: Aus Richtung Riensförde und Hagen führt die Strecke über die U3, Verkehr aus Richtung Hemmoor und Bremervörde wird über die U4 in die Innenstadt geleitet.
Geänderter Fahrplan für den Busverkehr
Auch die Busse des öffentlichen Nahverkehrs müssen den Baustellenbereich umfahren. Informationen zu den geänderten Fahrplänen stellt die KVG bereit. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Passage durch den Baustellenbereich weiterhin möglich.
Verbesserung des Radwegenetzes und Ausbau der Kanalisation
Die Bauarbeiten sind Teil der umfassenden Erneuerung der Harsefelder Straße. Neben einer modernen Radwegeverbindung zwischen der Innenstadt und Riensförde entsteht unter der Straße ein neuer Regenwasserkanal. Er soll künftig größere Wassermengen bei Starkregen aufnehmen und das Kanalnetz entlasten. Aktuelle Informationen zur Baumaßnahme veröffentlicht die Hansestadt Stade fortlaufend auf ihrer Internetseite.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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