Neuer Bürgermeister lud die Stader Bürger zu einer Kennenlernrunde ein
Zum Kaffee mit Hartlef

Sönke Hartlef empfing die Gäste persönlich und lud zu einer Tasse Kaffee ein
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jab. Stade. Ohne großes Brimborium begann der neue Bürgermeister der Hansestadt Stade, Sönke Hartlef, seinen ersten Arbeitstag in seinem neuen Amt. In einer lockeren Runde waren alle Bürger eingeladen, mit ihm bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen und ihn kennenzulernen.

"Ich wollte keinen Festakt mit geladenen Gästen in einem festgelegten Rahmen. Jeder sollte die Möglichkeit bekommen, zu jeder Zeit hier herzukommen und an der Veranstaltung teilzunemen", so Hartlef. Insgesamt möchte er, dass Veranstaltungen zukünftig offener den Stadern gegenüber ablaufen. Auch eine Begrüßungsrede gab es am Samstagmorgen nicht. Dafür sei er eh nicht der Typ, gesteht er. Mit einem Namensschild, auf dem sein neuer Amtstitel prankt, stand er im Foyer des historischen Rathauses für Gespräche mit den Bürgern, aber auch mit seinen Parteikollegen und den Ratsmitgliedern bereit.
Die Gäste begrüßte er gleich bei ihrer Ankunft mit Handschlag und erhielt dabei viele Glückwünsche und das ein oder andere Geschenk überreicht. Während der Veranstaltung wechselte er immer wieder zwischen den aufgestellten Tischen und suchte das Gespräch mit den Gästen.

Unter den Gästen befand sich auch Klaus Heinsohn. Der Stader wünscht sich vom neuen Bürgermeister, dass er sich unter anderem um den Zustand der Fahrradwege kümmert. Als aktiver Radsportler seien ihm die schmalen und durch Wurzeln hochgedrückten Wege ein Dorn im Auge. Bezüglich der Sicherheit auf den Straßen erhofft er sich auch viel vom künftigen Verkehrsplaner.

Einen größeren Einsatz für die Sportvereine wünscht sich dagegen Wolfgang Piltz. Der engagierte Wiepenkathener ist aber zuversichtlich, dass der neue Bürgermeister sein Amt gut machen wird. Ebenso sieht es auch Arthur Schreiber, Ratsmitglied der Hansestadt. "Wir haben einen souveränen Bürgermeister, der uns gut vertreten wird", so Schreiber.

Da es solch eine Veranstaltung vorher noch nicht gegeben hat, ist Hartlef zufrieden mit dem Zulauf. Auch wenn in der Kürze der Zeit die Unterhaltungen über Smalltalk nicht weit hinausgehen konnten, zeigten die Bürger großes Interesse. Sogar die ein oder andere Ankündigung der Gäste, dass sie sich mit einigen Themen demnächst an ihn wenden werden, konnte der neue Bürgermeister mitnehmen. An Arbeit wird es Hartlef also nicht mangeln. Zunächst steht aber erst einmal das Kennenlernen der Verwaltungsmitarbeiter auf dem Programm. Diese umfangreiche Aufgabe wird er ab sofort in Angriff nehmen.

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