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Gefahrenstellen in Haus oder Wohnung lassen sich gemeinsam mit Fachleuten beseitigen
Zuhause gefährliche Stürze vermeiden

Innovative Gehhilfen wie dieser Treppenassistent helfen, Stürze zu verhindern
  • Innovative Gehhilfen wie dieser Treppenassistent helfen, Stürze zu verhindern
  • Foto: epr/RS Treppenlifte/AssiTech AS
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

(sb/ots). Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts ist ein Sturz die häufigste Unfallursache in Deutschland. Der Anteil an sturzbedingten Unfällen nimmt im Alter zu: Bei Frauen über 70 Jahren sind etwa zwei Drittel der Unfälle auf einen Sturz zurückzuführen, bei Männern über 70 Jahren sind es etwas mehr als die Hälfte. Sturzunfälle führen häufig zu schweren Verletzungen - jeder vierte Sturz endet im Krankenhaus.

Die Hälfte der älteren Menschen, die zu Hause leben, stürzen im häuslichen Wohnumfeld. Die Ursache dafür liegt meist bei Gleichgewichtsproblemen, nachlassender Seh- und Muskelkraft oder einer Demenzerkrankung. Um im Alter trotz gesundheitlicher Einschränkungen sicher zu Hause leben zu können und Stürze zu vermeiden, sind Maßnahmen zur Sturzprophylaxe notwendig. Das können sowohl Verhaltensanpassungen als auch die Beseitigung von Risikofaktoren im häuslichen Wohnumfeld sein. Hier einige Tipps:

Gefahrenstellen beseitigen: Zum Beispiel lassen sich Teppiche und Läufer mit Klebeband am Boden fixieren und können so nicht wegrutschen. Im Badezimmer ist es sinnvoll, Anti-Rutschmatten auszulegen und Haltegriffe zu befestigen.

Sicheres Schuhwerk tragen: Das ist auch in den eigenen vier Wänden von Vorteil und trägt dazu bei, Stürze zu vermeiden. Wichtig ist, dass die Schuhe eine feste Sohle aufweisen und die richtige Größe haben. Zu große Schuhe behindern das Laufen und sind eine häufige Unfallursache.

Gutes Licht: Eine gute Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Sturzgefahren zu erkennen und Abstände richtig einzuschätzen. Die Beleuchtung sollte so ausgerichtet sein, dass sie Schatten vermeidet und nicht blendet. Automatische Lichtsensoren reagieren im Dunkeln auf Bewegungen, ohne dass der Lichtschalter aufgesucht werden muss.

Barrierefreiheit: Abgesenkte Türschwellen und ein Umbau von der Badewanne zur Dusche beugen Stürzen vor und erleichtern die Fortbewegung in den eigenen vier Wänden. Ein Treppenlift hilft, unfallfrei in die andere Etage zu gelangen. Die Pflegekasse bezuschusst wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei Pflegebedürftigkeit mit bis zu 4.000 Euro.

Notrufsysteme: Mit einem Hausnotruf können Betroffene im Falle eines Sturzes per Knopfdruck bei der Notrufzentrale um Hilfe rufen. Der Hausnotruf ist am Körper befestigt und lässt sich als Kette, als Armband oder am Gürtel tragen. Bei einem anerkannten Pflegegrad gewährt die Pflegekasse Zuschüsse, so dass für Pflegebedürftige oftmals keine Kosten anfallen. Professionelle Beratung Maßnahmen im häuslichen Umfeld durchzuführen sind ein Eingriff in die Privatsphäre und sollten immer gemeinsam mit dem Bewohner beschlossen werden. Dabei kann es helfen, professionelle Beratung oder Hilfe in Anspruch zu nehmen. Beispielsweise haben Studien ergeben, dass Maßnahmen zur Sturzprophylaxe im häuslichen Wohnumfeld einen größeren Erfolg haben, wenn ein oder Ergotherapeut bei der Umsetzung hilft.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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