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Landfrauen pflanzen erste "Bienenweide" in Fredenbeck

Setzen sich für Bienen ein: Bernhard Lenz (v. li., "De Olen Hüüs"), Monika Breuer, Anne-Dörthe Neumann (Landfrauen), Elke Weh (Heimatverein) und Heike Dittmann (Landfrauen) (Foto: lt)
lt. Fredenbeck. Unter dem Motto "Wir bringen was zum Blühen" setzen sich Landfrauen-Vereine in ganz Niedersachsen für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen für Bienen ein. Der Stader Landfrauenverein hat nun in Fredenbeck in Kooperation mit dem Heimatverein und dem Verein "De Olen Hüüs" die erste "Bienenweide" gepflanzt.
"Unter dem Begriff werden alle bienenfreundlichen Bäume und Sträucher zusammengefasst", erklärt Anne-Dörthe Neumann, Vorsitzende des Kreislandfrauenvereins Stade.
Auf dem Holst'schen Gelände wachsen nun Blumeneschen und -weiden. Die Eschen, die nicht vom Eschentriebsterben betroffen sind, blühen in der Zeit zwischen Mai und Juni und bieten Bienen im Frühsommer ein hervorragendes Nahrungsangebot. Die Weiden blühen im August und September.
Auch in Düdenbüttel haben die Landfrauen bereits Bienenbäume gepflanzt. Insgesamt wollen die Landfrauen mit ihrer Aktion auch darauf aufmerksam machen, dass auch andere Bürger bei ihrer Gartengestaltung auf Bienenfreundlichkeit achten sollten.
In den kommenden Monaten werden zunächst 70 Bienenweiden in allen Regionen des Niedersächsischen Landfrauenverbandes gepflanzt, anschließend soll das Projekt mit allen 269 Landfrauenvereinen fortgesetzt werden. Am Ende sollen 700 Bienenweiden neu gepflanzt werden.
Gefördert wird das Projekt u.a. auch von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.