Alles zum Thema Sturmfluten

Beiträge zum Thema Sturmfluten

Politik
Sturmfluten sind an der Elbe keine Seltenheit (Foto li.). An einem Mast in Jork-Borstel sind die Wasserstände der höchsten Sturmfluten markiert (Foto re.). Die Karte zeigt, welche Gebiete im Landkreis zuerst bei einem Hochwasser überflutet werden. Dunkelblau sind diejenigen Flächen markiert, die unter dem Meeresspiegel liegen, die hellblauen Flächen sind bis zu einem Meter hoch  Fotos: lt/jd  Karte: jd
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"Konferenz Küstenschutz" tagte in Stade
Sturmfluten bedrohen halbe Million Menschen

jd. Stade. Die Deiche an der Küste und entlang der Flussmündungen wie der Unterelbe schützen das Leben von Mensch und Tier. Doch ihre Höhe wird in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr ausreichen, um schweren Sturmfluten zu trotzen. Der Meeresspiegel steigt aufgrund des Klimawandels und es ist damit zu rechnen, dass die Wetterextreme zunehmen. In der Folge wird es immer mehr "Jahrhundertfluten" geben. Landrat Michael Roesberg hat erneut auf die bedrohliche Situation aufmerksam gemacht und...

  • Stade
  • 13.04.19
Panorama
Die Deiche sind in einem guten Zustand   Foto: jd

Gut geschützt vor dem "blanken Hans": Stader Kreisbaurätin zieht positive Bilanz der Deichschauen

jd. Stade. Es ist in diesen Tagen nicht nur deutlich kälter, sondern auch erheblich windiger geworden: Die stürmische Jahreszeit hat begonnen - und damit auch die Sturmflut-Saison. Ohne den Schutz der Deiche wären weite Teile Kehdingens und des Alten Landes, aber auch Stade und Buxtehude vom "blanken Hans" bedroht. Doch die rund 100.000 Menschen, die im Landkreis Stade hinter den Deichen an der Elbe und ihren Nebenflüssen Oste, Schwinge, Lühe/Aue und Este leben, müssen sich laut Kreisbaurätin...

  • Stade
  • 26.11.18
Panorama
Der Elbdeich nahe der Lühemündung. Die derzeitige Höhe des Deiches im Kreis Stade liegt überwiegend bei acht Metern über Normalnull (NN), teilweise auch etwas darüber
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Die Zukunft der Deiche: Künftige Sturmfluten werden immer höher ausfallen / Bestehende Deichlinie an der Elbe wird gehalten

(jd). „Auf einmal kippte vom Außendeich her ein zwei Meter breites Stück Grasnarbe weg. Wir schnell nach Haus, das Wasser, das sich ein immer tieferes Loch in den Deich fraß, hinterher. Das Wasser umspülte das Haus und stieg ungeheuer schnell. Schließlich bahnte sich die Flut ihren Weg...“ - Diese dramatischen Zeilen stammen aus einem Erlebnisbericht einer Frau aus Dornbusch. Der geschilderte Deichbruch liegt nicht mehrere Jahrhunderte zurück, sondern ereignete sich erst vor 40 Jahren - während...

  • Stade
  • 28.11.16