Schulfest in Pattensen
Ein Jahrmarkt auf dem Schulhof
- Kurz vor Ende wurde eine tolle Choreografie aufgeführt
- Foto: Annika Böttcher
- hochgeladen von Anika Werner
Bunter Trubel, lachende Kinder und viele gut besuchte Spielstationen prägten das Schulfest der GS Pattensen. Unter dem Motto „Pattensener Jahrmarkt“ verwandelte sich das Außengelände der Schule in einen lebendigen Treffpunkt für Schüler, Eltern, Lehrer und Unterstützer. Die Schulgemeinschaft nutzte den Nachmittag, um gemeinsam zu feiern und einen Schulhof zu erleben, der an vielen Ecken an einen kleinen Jahrmarkt erinnerte.
Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Sabine Schwarz strömten die Kinder zu den zahlreichen Stationen, die auf dem Gelände aufgebaut worden waren. Überall gab es etwas zu entdecken. Während einige ihr Geschick beim Dosenwerfen oder Sandsack-Zielwerfen testeten, lieferten sich andere kleine Fußballspiele oder versuchten sich auf Stelzen. Seifenblasen schwebten über den Schulhof, an anderer Stelle wurde geangelt oder mit Wasser gespielt. Auch Tattoos, Haarschmuck und Tauziehen gehörten zum Programm.
Ein besonderer Hingucker war ein selbstgebauter „Autoscooter“, der bei vielen Kindern für Begeisterung sorgte. Dass die Angebote so gut ankamen, hatte einen guten Grund. Viele Ideen stammten direkt vom Kinderrat der Schule. Die Wünsche der Schüler flossen in die Planung ein und machten das Fest zu einer Veranstaltung, die sichtbar von den Kindern mitgestaltet wurde.
Für Gesprächsstoff sorgte auch eine geheim gehaltene Station der Tanzlehrerinnen des MTV. Viele Besucher fragten sich zunächst, was dort vorbereitet wurde. Die Auflösung folgte kurz vor dem Ende des Festes. Gemeinsam mit zahlreichen Kindern hatten die Tanzlehrerinnen eine Choreografie einstudiert, die anschließend aufgeführt wurde. Die jungen Tänzer wurden mit viel Applaus belohnt und sorgten für einen der emotionalen Höhepunkte des Nachmittags.
Staunende Gesichter gab es außerdem bei einem Luftballonkünstler und Zauberer. Mit seinen Kunststücken und fantasievollen Ballonfiguren zog er immer wieder Gruppen von Kindern und Erwachsenen an und ergänzte die Jahrmarktatmosphäre auf dem Schulgelände.
Damit die Kinder möglichst viele Angebote ausprobieren konnten, erhielt jedes Kind ein Armband. An den einzelnen Stationen wurden Kreuze gesammelt. Wer besonders aktiv war und viele Aufgaben meisterte, durfte sich am Ende über eine Belohnung freuen. Als Abschluss wartete ein Eis auf die Teilnehmer. Bei sommerlichen Temperaturen kam diese Überraschung besonders gut an.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. In der Mensa stand ein vielfältiges Buffet bereit. Neben herzhaften Snacks wurden frische Waffeln angeboten. Der Waffelteig war von der Firma Soetebier gespendet worden. Auf ausdrücklichen Wunsch der Kinder gab es zudem Popcorn. Die Speisen wurden gegen Spenden ausgegeben. Der Erlös kommt dem Schulverein zugute und unterstützt damit die Arbeit an der Schule.
Selbst die Fundsachen fanden an diesem Tag noch einen besonderen Platz. Vergessene Kleidungsstücke und liegengebliebene Gegenstände konnten gegen eine kleine Spende mitgenommen werden. Manche Dinge fanden dabei neue Besitzer, andere kehrten zu ihren ursprünglichen Eigentümern zurück.
Dass das Fest so reibungslos verlief, war vor allem dem Engagement vieler Helfer zu verdanken. Ein Organisationsteam aus der Elternschaft hatte die Veranstaltung vorbereitet, geplant und koordiniert. Unterstützt wurde es von zahlreichen Helfern aus den einzelnen Klassen. Schon Stunden vor Beginn wurde geschmückt, aufgebaut und alles für die Gäste vorbereitet. Nach dem Fest packten viele erneut mit an und sorgten dafür, dass das Gelände schnell wieder aufgeräumt war.
Am Ende blieb die Erinnerung an einen Nachmittag, der Menschen zusammengebracht hat. Kinder tobten über den Schulhof, Eltern kamen miteinander ins Gespräch und die Schulgemeinschaft rückte ein Stück näher zusammen. Das Schulfest der GS Pattensen zeigte, wie viel entstehen kann, wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen. Die vielen fröhlichen Gesichter machten deutlich, dass dieser Jahrmarkt noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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