"Es gibt mehrere Interessenten"

Eines scheint sicher: Auf dem Schlossplatz wird es keinen
Weihnachtsmarkt mehr geben  Foto: thl
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Weihnachtsmarkt Winsen wird wohl weiter bestehen / Veranstaltungsort ist noch völlig offen

thl. Winsen. "Es gibt eine Reihe von Interessenten, mit denen unsere Geschäftsführer derzeit Gespräche führen", sagt Markus Johannsen, Aufsichtsratvorsitzender der City Marketing. "Von daher gehen wir davon aus, dass es auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Winsen geben wird."
Wie das WOCHENBLATT berichtete, muss für den Markt ein neuer Ausrichter her, nachdem die beiden letztjährigen Veranstalter, Friedrich Hinck und Winfried Bremer, das Handtuch geworfen hatten. In einer WOCHENBLATT-Umfrage zur Frage, wie die Winsener sich ihren Weihnachtsmarkt wünschen, hatten sich auch verschiedene Veranstalter mit ihren Ideen zu Wort gemeldet, die sich offenbar auch bei der City Marketing beworben haben.
Dass die City Marketing den Markt selber ausrichtet, so weit wird es wohl kaum kommen. "Sicherlich haben wir alle - Kaufmannschaft, Stadt und City Marketing - Interesse daran, dass auch zur Weihnachtszeit in der Stadt etwas passiert, aber die Gesellschaft hat nicht die Kapazitäten, so einen Markt zu organisieren", so Johannsen. Deswegen habe man die Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr extern vergeben. Zudem sieht der Aufsichtsratsvorsitzende auch keine Verpflichtung, dass die Gesellschaft bei der Ausrichtung immer die Verantwortung übernimmt. Man wolle den neuen Veranstalter aber auf jeden Fall unterstützen. "Ich persönlich würde es auch charmant finden, wenn der Markt nur am Wochenende geöffnet ist", so Markus Johannsen. Das Thema Eisbahn sei wohl eher durch, ist seine Meinung. Es gehe mehr um Essen und Trinken sowie Deko- und Geschenkartikel. Und den Kirchplatz als Veranstaltungsort findet Johannsen "nicht schlecht". "Allerdings müsste der Veranstalter dafür Gespräche mit der Kirche führen", stellt er klar. Fakt sei, dass der Weihnachtsmarkt mehr in die Stadt rücken müsse und nicht auf dem Schlossplatz stattfinden sollte. Grundsätzlich sei man für viele Ideen offen. "Was der Markt braucht, ist ein Veranstalter, der die Veranstaltung mit Herzblut betreibt und die Leute abholt. Und keinen Träumer", so Johannsen.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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