"Quäker-Häuser" und Landkreis kooperieren
Familienhebammen und -kinderkrankenschwestern sind seit 15 Jahren aktiv

Die Familienhebammen und -kinderkrankenschwestern sowie weitere Aktive der Frühen Hilfen zogen bei ihrem Treffen eine positive Zwischenbilanz | Foto: Landkreis Harburg
  • Die Familienhebammen und -kinderkrankenschwestern sowie weitere Aktive der Frühen Hilfen zogen bei ihrem Treffen eine positive Zwischenbilanz
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Die Geburt eines Kindes ist immer etwas Besonders, und für die Eltern beginnt eine aufregende Zeit, die das ganze Leben verändert. Manche junge Mütter und Familien brauchen jedoch Unterstützung für sich und ihren Nachwuchs. Diese Hilfe bieten im Landkreis Harburg seit 15 Jahren erfolgreich die Familienhebammen und -kinderkrankenschwestern. Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Jugendhilfeträger "Die Quäker-Häuser" und den Frühen Hilfen der Abteilung Jugend und Familie des Landkreises.

Anlässlich des Jubiläums trafen sich jetzt in Winsen das Fachkräfteteam der Frühen Hilfen der "Quäker-Häuser" um Simone Knippenberg und Vera König, Gabriele Fried und Alina Kibbel als Netzwerkkoordinatorinnen des Kreises Harburg sowie Nadine Pietzowski und Axel Bode von der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen. "Das Angebot hat sich bewährt und ist nicht mehr wegzudenken“, zog Gabriele Fried eine Bilanz. „Die enge Kooperation zwischen dem Landkreis und den 'Quäker-Häusern' steht für die in 15 Jahren entstandene Qualität der Arbeit“, erklärte Katrin Richter-Fuss, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie.

Die Frühen Hilfen sind ein niedrigschwelliges Beratungs- und Betreuungsangebot für Schwangere und Familien mit Kindern bis drei Jahren. Die Familienhebammen und -kinderkrankenschwestern unterstützen Ratsuchende bei alltagspraktischen Fragen - etwa bei der Ernährung und Pflege, beim Stillen sowie der Beschäftigung und Förderung der Kinder. Daneben fungieren sie als Lotsen, die helfen, die individuell passenden Angebote im Sozial- und Gesundheitswesen zu finden. Die Familien können diese Betreuung kostenlos in Anspruch nehmen. Das Team besteht aktuell aus 16 Fachkräften. Neben der Alltagsbegleitung bieten die Frühen Hilfen in enger Kooperation mit den Kommunen zudem Kinderwagen-Cafés in Hanstedt, Neu Wulmstorf, Nenndorf, Salzhausen und Tostedt sowie die Mamamia-Treffs in Buchholz und Winsen an, wo sich junge Eltern austauschen können. 

Mehr Infos gibt es bei den "Quäker-Häusern" bzw. Koordinatorin Simone Knippenberg (Tel. 0173 –2917748, E-Mail an fruehe-hilfen@quaeker-haeuser.de) sowie bei den Netzwerkkoordinatorinnen Frühe Hilfen, Gabriele Fried und Alina Kibbel, unter Tel. 04171 – 693488 und - 6931571 oder per E-Mail an Fruehe.Hilfen@lkharburg.de.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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