Neun neue Mitarbeiter beim Ambulanten Hospizdienst Winsen

Bei der Amtseinführung: die neuen Hospizbegleiter mit Superintendent Christian Berndt (hi. re.) sowie den Ausbildungsleiterinnen Andrea Kenne (li.) und Pia Kraft (vorne, 3. v. re.)
  • Bei der Amtseinführung: die neuen Hospizbegleiter mit Superintendent Christian Berndt (hi. re.) sowie den Ausbildungsleiterinnen Andrea Kenne (li.) und Pia Kraft (vorne, 3. v. re.)
  • Foto: Wilfried Staake
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ce. Winsen. In einem feierlichen Gottesdienst wurden jetzt neun ehrenamtlich Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Winsen offiziell in ihren Dienst eingeführt. Zuvor hatten sie ihre Ausbildung zum Hospizbegleiter absolviert und verstärken nun das Team von knapp 30 Freiwilligen.
Superintendent Christian Berndt sowie Pia Kraft und Andrea Kenne vom Ambulanten Hospizdienst des Kirchenkreises Winsen freuen sich über die Unterstützung, da die Begleitungen vermehrt angefragt werden. Die Hospizbegleiter besuchen schwerstkranke und sterbende Menschen, aber auch deren Angehörige. Dabei ersetzen sie nicht die Pflegedienste, sondern ergänzen deren Tätigkeit. Sie lesen vor, hören zu, unternehmen Spaziergänge mit den Erkrankten und bemühen sich so, deren Lebensqualität zu verbessern. Die ehrenamtliche Arbeit ist für die Familien kostenlos. "Wie oft jemand vorbei kommt, muss im Einzelfall geklärt werden“, sagt Pia Kraft, eine der beiden Koordinatorinnen. Manche Einsätze seien nur kurz, andere dauerten auch schon mal mehrere Monate. Die Gruppe der Begleiter trifft sich regelmäßig, um sich auszutauschen und auch fachlich fortzubilden.
Für Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, bietet der Hospizdienst auch das Trauercafé an jedem zweiten Sonntag im Monat an. Im Seniorentreff der Stadt Winsen in der Mühlenstraße besteht die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit ähnlich Betroffenen ins Gespräch zu kommen. "Hier ist ein geschützter Raum für die Trauer und die damit verbundenen Gefühle“, so Andrea Kenne.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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