Parker nerven Anlieger

In den Anliegerbereichen der Altstadt stehen viele "Wildparker"  Foto: thl
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Angestellte und Kunden stellen Anliegerbereiche dicht

thl. Winsen. Die Anwohner der Winsener Altstadt sind sauer. Grund sind Autofahrer, die ihre Fahrzeuge ohne Befugnis im Anliegerbereich Haselhorsthof, Schmiedestraße und Runde Straße abstellen, um dann in die Stadt zu gehen. "Ich spreche oft Autofahrer an, weil sie die Flächen als kostenlosen Parkplatz nutzen", sagt Anwohner Hagen Rauer. Doch nicht nur Autofahrer, die in der City Besorgungen erledigen wollen, parken den Bereich dicht. "Auch Angestellte des Gesundheitszentrums stellen ihre Fahrzeuge hier ab. Sogar der Inhaber eines Imbisses parkt seinen Wagen in diesem Bereich", beschwert sich Rauer.
Schon mehrfach habe er sich bei der Stadt beschwert, so der Anlieger. Passiert sei aber nichts. Rauer: "Ich fühle mich von der Stadt im Stich gelassen."
Das WOCHENBLATT fragte bei Stadtsprecher Theodor Peters nach und bekam folgende Antwort: "Im Rahmen des Sanierungsprojektes 'Winsen 2030' haben u.a. die Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für die Innenstadt sowie ganz konkret die Prüfung und Konzipierung der Option des Anwohnerparkens für den Bereich der Altstadt Priorität. So hat es der Stadtrat im Juni des vergangenen Jahres beschlossen." Man habe die Anwohner gerade darüber informiert, dass zu dem Thema "Anwohnerparken" voraussichtlich Anfang April 2019 eine Bürgerversammlung stattfinden werde.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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