Neubau soll zum kommenden Schuljahr fertig sein
Planungsgruppe für Grundschule Stöckte nimmt Arbeit auf

Auf der Baustelle: die Planungsgruppe der Grundschule Stöckte mit Vertretern der Stadt, des Architektenbüros und der Landesschulbehörde | Foto: Stadt Winsen
  • Auf der Baustelle: die Planungsgruppe der Grundschule Stöckte mit Vertretern der Stadt, des Architektenbüros und der Landesschulbehörde
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Die Grundschule Stöckte, für die im April 2025 der erste Spatenstich stattfand, wird zum Schuljahr 2026/2027 in Betrieb gehen. Jetzt wurde von der Landesschulbehörde in Lüneburg eine Planungsgruppe zusammengestellt und nahm offiziell ihre Arbeit auf. 

Im Team vereinen sich erfahrene und motivierte Lehrkräfte, die ein breites Fächerspektrum und wertvolle Unterrichtserfahrung – auch aus verschiedenen Schulformen – einbringen. Die Planungsgruppe sorgt für einen guten Start ins erste Schuljahr, entscheidet die Organisation des Unterrichts für den ersten Jahrgang und den Ganztag und wählt geeignetes Lehr- und Lernmaterial aus. Viele Entscheidungen sind zu treffen, damit bis zum Sommer ein Lernort geschaffen wird, der Kinder und Eltern begeistert.

Die Bauarbeiten vor Ort gehen währenddessen stetig voran. Nach einer 2024 gestarteten Planungsphase mit Vertretern aus Schule, Ganztagsträgern, Stadtelternrat und Verwaltung ist ein Raumkonzept entstanden, wonach die Planungsleistungen ausgeschrieben wurden. Die Planung sieht ein eingeschossiges Gebäude in Holzrahmenbauweise vor. Holz ist ein nachhaltiges Baumaterial, hat bessere Wärmeschutzeigenschaften und eine bessere CO2-Bilanz.

Um das Gebäude variabel umnutzen zu können, wird das Haupttragesystem aus Betonfertigteilen hergestellt. Ein zukunftsorientiertes Energiekonzept sorgt für einen klimaschonenden Betrieb: Die Beheizung erfolgt über eine effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe, ergänzt durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung in ausgewählten Bereichen. Zusätzlich wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage zur Nutzung erneuerbarer Energien installiert. Mit einer Nutzfläche von insgesamt 3.165 Quadratmetern, einschließlich der nutzbaren Verkehrsflächen, leistet das Gebäude einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Bauweise. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 12,2 Millionen Euro.

Trotz des sehr knappen Planungsvorlaufs von nur vier Monaten sind die Erdbauarbeiten bereits ausgeführt, die Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Zudem startete man mit den Stahlbetonarbeiten. Auch die Zimmer- und Holzarbeiten des Holzrahmenbaus, Dachdeckerarbeiten, Fenstereinbau und der Innenausbau haben begonnen und liegen im Zeitplan. In die Schulbezirkssatzung wurde die Grundschule Stöckte ebenfalls bereits integriert. Damit hat die Stadt Winsen als Schulträger wichtige räumliche und architektonische Grundlagen für die pädagogische Arbeit geschaffen.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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