Über 300 Starter bei "Nasser Nacht" in Salzhäuser Waldbad

Gut besucht: Die Teilnehmer an der "Nassen Nacht" kamen aus ganz Nord-Ost-Niedersachsen
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Teilnehmer "erschwammen" rund 5.200 Euro für Salzhäuser Schulkindbetreuung

ce. Salzhausen. Ein stolzer Erlös von rund 5.200 Euro für die vom Salzhäuser Verein "Interessengemeinschaft" ("InGe") angebotene Schulkindbetreuung in der Grundschule kam beim jüngsten 12-Stunden-Schwimmen "Nasse Nacht" im Waldbad zusammen. Die DLRG-Ortsgruppe, das Waldbad-Team, der Verein "Die Waldbadförderer" und die Samtgemeinde Salzhausen als Träger der Einrichtung veranstalteten die Aktion bereits zum 21. Mal und zum elften Mal als Sponsorenschwimmen. Insgesamt 306 Teilnehmer (2017: 240), die sogar aus der Schweiz anreisten, legten zusammen 591,35 Kilometer (487,77) zurück.
Das erschwommene Geld fließt in die von "InGe" geplante Einrichtung eines Bewegungsraumes. Die Schulkindbetreuung besteht seit 2009 und ist eine freiwillige Leistung der Samtgemeinde. Sie finanziert sich durch Elternbeiträge und die Beteiligung der Kommune. Der Bewegungsraum entsteht im Zuge der aktuellen Platzaufstockung und wird am Nachmittag ebenso genutzt wie durch die Grundschule während des Vormittages.
"Wir freuen uns, dass uns insgesamt 22 Sponsoren unterstützt haben und dazu beitrugen, dass der Erlös um etwa 2.000 Euro höher liegt als im Vorjahr", bedankte sich DLRG-Ortsgruppenvorsitzende Elisabeth Mestmacher bei den Geldgebern. Diese konnten als Sponsoren aktiv werden, indem sie für jeden Teilnehmer 25 Cent zahlten oder Leistung belohnten und 5 Cent pro 100 geschwommene Meter gaben.
"Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr von dieser beliebten Veranstaltung profitieren dürfen", sagte "InGe"-Geschäftsführer Nikolaus Lemberg, bevor er den "Startschuss" zum Schwimm-Marathon gab. Er selbst schwamm 2.500 Meter, während sein Sohn Kolja (12) ihn mit 2.600 Meter sogar um eine "volle Schwimm-Bahn" überrundete.
Die ältesten Starter waren Helma Hill (Jahrgang 1943) aus Luhmühlen und Otto Prehn (1928) aus Salzhausen, die 2.300 Meter bzw. 400 Meter schafften. Als jüngste Schwimmer gingen Lotta Frahm (2013, Salzhausen) und Quinn von Hartrott (2013, Westergellersen) jeweils über 200 Meter ins Wasser.
Die Absolventen der längsten Strecken: Frauen: Franziska Recht (Jahrgang 2000, Quarrendorf, 13.000 Meter, schwimmt immer die längste Strecke) und Helga Fröhlich (1946, Meckelfeld, 5.000 Meter); Männer: Philip Meier (1968, Pattensen, 12.200 Meter), Sven Behrend (1999, Salzhausen), Philipp Tenbrink (2000, Salzhausen, beide 12.100 Meter) und Lars Wirnhier (1972, Pattensen, 12.000 Meter). Insgesamt knackten acht Teilnehmer die 10.000-Meter-Marke.
Bei den Familien zeigten die Hufnagels aus Putensen die beste Leistung, die es mit drei Personen gemeinsam auf 13.500 Meter brachten. Die vierköpfige Familie Pieper aus Salzhausen schaffte 6.700 Meter, wovon allein 2.500 Meter die erst achtjährige Tochter Greta für sich "verbuchen" konnte.
Den weitesten Weg nach Salzhausen nahm Leo Kirchstein aus Walzenhausen in der Schweiz auf sich. Er schwamm 1.000 Meter. "Ansonsten kamen die Teilnehmer aus ganz Nord-Ost-Niedersachsen!", freute sich DLRG-Chefin Elisabeth Mestmacher über den starken Zulauf.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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