Kinderbauhütte am Schloss
Winsen: Baugeschichte der Stadt und der Dörfer kennenlernen und begreifen

Kinder zwischen acht und 13 Jahren können das historische
Bauen vom Lehrling bis zum Baumeister erleben   Foto: Museum im Marstall
  • Kinder zwischen acht und 13 Jahren können das historische
    Bauen vom Lehrling bis zum Baumeister erleben Foto: Museum im Marstall
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thl. Winsen. Bauen mit alten Baumaterialien und altem Werkzeug, wie es vor Jahrhunderten benutzt wurde. Geschichte mit eigenen Händen nachvollziehen beim Bauen mit Lehm, Fachwerk, Flechtwerk, Ziegelsteinen und Dachpfannen. Kinder zwischen acht und 13 Jahren können das historische Bauen im Rahmen der "Kinderbauhütte am Winsener Schloss" vom Lehrling bis zum Baumeister erleben und dadurch die Baugeschichte dieser Stadt und der umliegenden Dörfer kennenlernen und begreifen, wie und warum regional gebaut wurde. Das mit dem Förderpreis "Museumspädagogik 2020" der VGH-Stiftung ausgezeichnete, kostenlose Mitmachprogramm für Kinder startet am Sonntag, 13. Juni, um 11 Uhr auf dem Schlossplatz. Die Kreishandwerkerschaft des Landkreises Harburg und regionale Handwerksbetriebe unterstützen die Aktion mit praktischer Hilfe.
Natürlich kann die Kinderbauhütte auch als gebuchtes Programm gegen Kostenerstattung durchgeführt werden: für Schulen, Kindergeburtstage oder für Erwachsene in sozialen Einrichtungen.
Parallel wird im Museum im Marstall (Schlossplatz 11) die neue Dauerausstellung eröffnet. Das erste Obergeschoss des Museums widmet sich den regionalen Besonderheiten, die Winsen und die Elbmarsch zu bieten haben. Die Ausstellung wurde von Grund auf erneuert und bietet nun eine ansprechende und moderne Gestaltung mit digitalen Medienstationen.
Die umfangreiche museale Sammlung zur Elbmarschkultur wurde digital erfasst und wird in drei Medienstationen in Form einer virtuellen Ausstellung präsentiert. Durch die Digitalisierung der Objekte ist es dem Besucher nun möglich, den gesamten Bestand, der sonst aus konservatorischen Gründen im Magazin lagert, zu sehen. Außerdem sind in den Medienstationen zusätzliche Anschauungs- und Informationsebenen zum jeweiligen Thema nutzbar. Neben der digitalen Präsentation werden Original-Objekte in Vitrinen gezeigt. Da das Museum räumlich sehr eingeschränkt ist, sind diese zum Teil auch in den Medienstationen selbst in Schubladen untergebracht, die bei Bedarf vom Besucher herausgezogen werden können. An den Medienstationen ist überdies noch eine zusätzliche Arbeitsfläche angebracht, die auch im Zusammenhang mit Schüleraktionen und -führungen genutzt werden kann. An speziellen Hörstationen kommen bedeutende Persönlichkeiten der Winsener Geschichte zu Wort.
Für die kleinen Besucher wurde ein separater Kinderspielbereich eingerichtet, in dem auch Motive aus der Winsener Geschichte aufgegriffen wurden.
• Mehr Infos unter www.hum-winsen.de.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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