Fassade von Stallbaums Gasthaus "Notsanierung"
Wird das Gebäude für die Stadt Winsen zu einem finanziellen Problem?
- Wieviel Geld fließt noch in dieses Projekt ?
- Foto: Rüdiger Störtebecker/KI verändert
- hochgeladen von Rüdiger Störtebecker
Am 10.07.26 war im Winsener Anzeiger zu lesen, dass die Reparatur an der Fassade vom "Stallbaums Gasthaus" von einem Leserreporter des Wochenblattes auf den Weg gebracht wurde. Jedoch wurde in der Pressemitteilung der Stadt Winsen angegeben, dass die Stadt selbst den Handlungsbedarf festgestellt hätte.
Am 22.05.26 erhielt ich von der Stadt Winsen nach meinen Hinweisen auf die Risse in der Fassade folgende Mitteilung: "Es hat regelmäßige Begehungen und Sichtkontrollen durch Bedienstete der Stadt gegeben. Seit Übernahme des Hauses sind keine losen Ziegel oder abgeplatzten Steine aufgefallen".
Was wohl heißen sollte: Es ist alles in Ordnung!
Trotz dieser Mitteilung brach dann wohl die große Hektik im Rathaus aus. Ein umgehend bestellter Gutachter stellte erhebliche Mängel an Teilen der Fassade fest. Daraufhin wurde der Fußweg vor Stallbaums Gasthaus zur Sicherheit der Fußgänger sofort gesperrt. Dies zeigt, dass die Schäden wohl schon bedrohlich geworden waren.
Nach meinen Informationen, die ich bei Gesprächen rund um die Baustelle erhielt, wurden wohl nur die allernötigsten Schäden behoben, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Eine weitere "Problematik" bestand wohl darin, dass nur mit Hubwagen gearbeitet und kein Baugerüst angebracht wurde.
Gerade bei den Kosten für Stallbaums Gasthaus verweigert die Stadt Auskünfte und weist auf Vertraulichkeit gegenüber dem Verkäufer hin. Der Kaufpreis wird immer noch verschwiegen. Aber die Steuerzahler haben ein Recht darauf, zu erfahren, wohin die Steuergelder fließen.
Dieses Verhalten lässt natürlich bis heute Spekulationen zu. Man kann davon ausgehen, dass der Kaufpreis im sechsstelligen Bereich zu finden ist. Besitzer ähnlicher Objekte bestätigen diese Vermutung und gehen von mindestens 700 000 Euro plus plus plus aus? Vielleicht äußert die Stadt sich ja doch noch?
Auch bei meiner zweiten Anfrage zu den Kosten der Instandhaltung der Hausfassade wurde mir die Summe nicht genannt. Es hieß lapidar: "Die Kosten sind Bestandteil der allgemeinen Bauunterhaltung und werden zusammen mit weiteren Maßnahmen abgerechnet".
Dies macht die Steuerzahler natürlich auch nicht schlauer und leistet weiteren Spekulationen Vorschub.
Es ist zu hoffen, dass ein späterer Verkauf zumindest diese Kosten wieder einbringt. Doch wer wird der Käufer sein? Unter den Winsenern wird auch darüber schon spekuliert.
Leserreporter:Rüdiger Störtebecker aus Winsen |
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