Entlastung im Landkreis Harburg
13 Millionen für Städte und Gemeinden
- hochgeladen von Thomas Lipinski
Gute Nachrichten für Rathäuser und Bürger: Der Landkreis Harburg reduziert die geplante Erhöhung der Kreisumlage für das Jahr 2026! Statt der bisher geplanten fünf Prozentpunkte soll die Pflichtabgabe der Städte und Gemeinden an den Landkreis nun lediglich um zwei Punkte steigen, was rund 13 Millionen Euro in den Kassen der Kommunnen belässt.
Konkret bedeutet das: Der sogenannte Hebesatz, also der Anteil der Einnahmen, den die Rathäuser an die Kreisverwaltung überweisen müssen, klettert für 2026 nicht wie geplant auf 53,5 Prozent, sondern wird bei 50,5 Prozent gedeckelt. Möglich macht diese Kehrtwende eine unerwartet entspannte Haushaltslage beim Landkreis. Die Kosten fielen geringer aus als noch im Dezember prognostiziert – vor allem bei den Ausgaben für Flüchtlinge. Zudem verzeichnet der Kreis zusätzliche Einnahmen, die bei der ursprünglichen Planung noch nicht absehbar waren.
Die Fraktionen im Kreisausschuss signalisieren hierzu bereits Einigkeit. Die 13 Millionen Euro, auf die der Kreis nun verzichtet, bleiben damit in den Rathäusern. Hier wird das Geld derzeit auch dringend benötigt. Denn wenn den Gemeinden weniger Geld entzogen wird, sinkt der Druck, freiwillige Leistungen wie Jugendzentren, Vereinszuschüsse oder den Erhalt von Spielplätzen zusammenzustreichen.
Redakteur:Jan Filter aus Winsen |
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