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Winsen: Das Handwerk ist gut aufgestellt

Trafen sich zum Gespräch (v. li.): Kreistagsabgeordneter Rudolf Meyer,
CDU-Fraktionschef André Bock, Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Andreas Baier und
Ratsfrau Dr. Cornell Babendererde   Foto: CDU
  • Trafen sich zum Gespräch (v. li.): Kreistagsabgeordneter Rudolf Meyer,
    CDU-Fraktionschef André Bock, Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Andreas Baier und
    Ratsfrau Dr. Cornell Babendererde Foto: CDU
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Winsener CDU sprach mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft über Pandemie-Auswirkungen

thl. Winsen. "Wie geht es dem Handwerk in unserer Heimat?" Das wollten Kommunalpolitiker der CDU Winsen wissen und trafen sich mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg, Andreas Baier. Fazit: Während für manche Branchen die Auswirkungen der Corona-Pandemie dramatische Folgen haben, ist die Lage bei den Handwerkern im Landkreis überwiegend solide.
"Ein Großteil des Handwerks, vor allem des Bau- und Ausbauhandwerks, hat nach wie vor gut zu tun und leidet noch nicht so sehr unter der besonderen Situation", machte Baier deutlich und wies darauf hin, dass alle Handwerksunternehmen ein für den jeweiligen Betrieb sinnvolles Hygienekonzept entwickelt und umgesetzt hätten.
Wirtschaftliche Einbrüche habe es gleichwohl in "körpernahen" Handwerken gegeben (Friseure, Kosmetiker), da diese während des Shutdowns zunächst für etwa zwei Monate nicht aktiv sein durften. Außerdem musste das Lebensmittelhandwerk mit angeschlossener Gastronomie in vielen Situationen sehr kreativ sein, um einen zu starken wirtschaftlichen Einbruch abzuwenden.
Ein gutes Zeichen: "Die Anzahl der Lehrlinge pro Ausbildungsjahr mit zurzeit 455 eingetragenen Lehrlingsverträgen ist nicht geringer als im vergangenen Jahr. Der Bedarf an Auszubildenden ist nach wie vor vorhanden", so Baier. "Vor allem das boomende Baugewerbe braucht dringend gut ausgebildete Fachkräfte."
Der Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionschef André Bock, Ratsfrau Dr. Cornell Babendererde und Kreistagsabgeordneter Rudolf Meyer ziehen ein optimistisches Fazit aus diesem Gespräch: "Das Handwerk entwickelt, bildet aus, zahlt in alle Kassen ein und unterstützt damit alle anderen Beteiligten der sozialen Marktwirtschaft. Es wird Zeit, dem Handwerk mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wir nehmen aus diesem Gespräch außerdem mit, dass Handwerker gerne mehr vom 'Schreibkram', sprich: Bürokratie, entlastet werden wollen."

Leserreporter:

Thomas Lipinski aus Winsen

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