Auch Ersatz-Großeltern werden vermittelt
Winsener Oma-Opa-Hilfsdienst erweitert sein Angebot
Der Oma-Opa-Hilfsdienst Winsen, der im November vergangenen Jahres gestartet ist und bisher vor allem kurzfristige Kinderbetreuung angeboten hat, erweitert sein Angebot: Künftig werden auch sogenannte Ersatz-Großeltern vermittelt.
Das Projekt richtet sich an Familien, die sich eine zusätzliche Bezugsperson für ihre Kinder wünschen, sowie an Senioren, die sich mehr Kontakt zu Familien erhoffen. Ziel ist es, beide Generationen zusammenzubringen und langfristige, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Die Ersatz-Großeltern verbringen Zeit mit den Kindern, lesen vor, spielen, basteln oder begleiten sie zu Freizeitaktivitäten – und werden so zu einer festen Bezugsperson im Alltag. Vor der Vermittlung werden alle Interessierten persönlich kennengelernt und qualifiziert, unter anderem durch einen Babysitterkurs für Senioren und einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind. Begleitet wird das Projekt vom Familienbüro der Stadt Winsen, das während des gesamten Prozesses Ansprechpartner stellt.
„Wir möchten Begegnungen zwischen den Generationen ermöglichen und Familien gleichzeitig entlasten“, sagt Initiatorin Janine Herzberger. Ziel sei es, Beziehungen aufzubauen, von denen beide Seiten profitieren. Auch Familienbüro-Leiterin Julia Meinel hebt den Mehrwert hervor: „Der Austausch zwischen den Generationen ist für beide Seiten eine große Bereicherung. Mit dem Oma-Opa-Hilfsdienst schaffen wir eine Möglichkeit, Familien im Alltag zu entlasten und gleichzeitig Seniorinnen und Senioren aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubinden.“
Weitere Informationen erhalten Interessierte per E-Mail an familienbuero@stadt-winsen.de oder unter Tel. 0162 6236983.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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