42. Stadt- und Deichlauf
1.244 Finisher bei Sport-Event in Winsen - so viele wie noch nie
- Die Läufer machen sich auf die Zehn-Kilometer-Strecke
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ks Winsen. Strahlender Sonnenschein zum 42. Stadt- und Deichlauf des TSV Winsen. Traditionell waren die Innenstadt und der Stöckter Deich jetzt wieder in Läuferhand. Auch das tolle Wetter lockte die Rekordzahl von 1.244 Finishern zum zweiten Lauf innerhalb des Sparkassen-Heidjer-Cups.
Es gab auch Spitzenläufer und -zeiten, aber das Hauptziel von Organisator Klaus Heinsohn war und ist: „Menschen zum Laufen zu bringen, und das nicht auf Kosten von anderen.“ Der Spaß am eigenen Lauf solle im Vordergrund stehen, und man soll das Laufen als Gemeinschaftserlebnis mit anderen Startern teilen.
Um das Erlebnis möglich zu machen, hatten einige der 40 bis 50 Helfer einen langen Tag. Die ersten Aktiven fanden sich bereits um 6.30 Uhr auf dem Schlossplatz zum Aufbauen ein. Ab 8 Uhr begann die Startnummernausgabe. Nach dem letzten Lauf folgte noch der Abbau. Als Belohnung gab es danach das Helferessen. Die freiwillige Feuerwehr, das DRK und die Polizei halfen ebenfalls kräftig mit.
Der Halbmarathon-Lauf ließ aufhorchen. Hier gingen 137 Läufer und Läuferinnen an den Star - 50 mehr als im vergangenen Jahr. An vielen anderen Volkslauf-Stätten verzichten die Ausrichter inzwischen mangels Teilnehmern auf die lange Distanz.
318 Teilnehmer – und damit das größte Starterfeld des Tages – gingen über die fünf Kilometer des Laufes der Sparkasse Harburg-Buxtehude auf die Strecke. Unter ihnen war Jana Sussmann, frühere Teilnehmerin an Welt- und Europameisterschaften. Nach ihrer eigenen Schätzung war sie 14 Jahre nicht mehr beim Stadt- und Deichlauf. Die aus Winsen-Tönnhausen stammende, jetzt in Hamburg lebende Läuferin war begeistert vom Event an der Luhe: „Ich bin richtig stolz auf meine Stadt.“ Sie freute sich, altbekannte Gesichter zu sehen und entdeckte mit Gerd Prüßmann auch ihren ersten Trainer, der ihren Laufstil prägte. Sussmann zeigte, dass sie immer noch gut in Form ist, und kam in 21:39 Minuten als erste Läuferin zurück ins Ziel. Maja Stein (23:43 min/MTV Borstel-Sangenstedt) und die Winsenerin Lisa Bock-Dumke (24:41 min) folgten. Paul Magnus Tonecker (19:34 min/TSV Winsen) war der schnellste Läufer. Vorjahressieger Jan-Florian Kröger kam als Dritter in 19:51 Minuten über die Ziellinie. Der jetzt in Buchholz wohnende ehemalige Winsener war dennoch zufrieden, war die Zeit doch schneller als 2025.
Organisator Klaus Heinsohn blickte bei den anderen Läufen auf ausgeglichene Teilnehmerzahlen jenseits der 200. Vor allem freute er sich über die breite Masse, die aus Winsen und der näheren Umgebung kam. Auch beim Zehn-Kilometer-Lauf der Sparkasse gab es mit Ann-Kathrin Balduhn eine „Rückkehrerin“ (Hamburg Running). Sie wurde mit 39:52 Minuten Zweite hinter Lili Schau (37:47min/Neustadt). Bei den Herren feierte Niklas Horstmann (Otter) in 35:47 Minuten einen Start-Ziel-Sieg vor dem Winsener Bastian Grimm (37:35min).
Die 2.000 Meter der Schröder-Immobilien-Läufe sowie die 800 Meter-Pillenflitzer-Läufe der kleinsten Teilnehmer bildeten den stimmungsvollen Abschluss.
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Für die stärksten Gruppen der Voranmeldung gab es wieder Pokale. Die Alte Stadtschule in Winsen hatte mit 155 Teilnehmern das stärkste Starterfeld vor der Hanseschule (89). Bei den Firmen stellten die Stadtwerke mit 51 Teilnehmern vor dem Team Haspa (31) das größte Läufer-Team. Der anmeldestärkste Verein war einmal wieder der HSV Stöckte (47) knapp vor dem JFV Borstel-Luhdorf (44) und dem MTV Borstel-Sangenstedt (32). Die einzelnen Ergebnisse gibt es unter www.tsvwinsen.com/deichlauf/.
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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