315 Finisher beim finalen Volkswaldlauf
In Borstel endete die Heidjer Cup-Laufserie für dieses Jahr
- 53 Läufer und Läuferinnen gingen über die 10,6-Kilometer-Strecke an den Start. Am Ende war Paul Magnus Tonecker (Nummer 182) als erster Läufer im Ziel
- Foto: ks
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Traditionell bildete der 46. Volkswaldlauf des MTV Borstel-Sangenstedt den Abschluss der diesjährigen, vom WOCHENBLATT unterstützten Sparkassen Heidjer Cup-Laufserie und gleichzeitig den Abschluss der Volkslaufsaison im Landkreis Harburg.
Mit 315 Finishern zeigte sich Organisator Robert Supplieth zufrieden. Auch wenn die anvisierten 500 Teilnehmer deutlich verfehlt wurden. Supplieth war überzeugt, dass einige Läufer den Weg nach Borstel nicht "gefunden" hatten, da der im Sommer ausgefallene Hamburger Halbmarathon auf den gleichen Tag verlegt worden war. Auch die Wetterbedingungen waren für die Läufer und Läuferinnen nicht gerade einladend, um auf die neun angebotenen Strecken zu gehen.
In Borstel nutzten beispielsweise 28 Starter die Möglichkeit, die lange 20,3-Kilometer-Strecke anzugehen. Ein (Fast)Halbmarathon wird nur noch auf wenigen Volksläufen angeboten. Die Strecken im Wald präsentierten sich zwischen den durch den Regen aufgeweichten matschigen Passagen und auch hartem Untergrund. Als Erster war Zach Davis (Hahner Twins Coaching) nach 1:26,32 Stunden wieder zurück auf dem Sportplatz im Ziel. Schnellste Frau war Isabel Anz (1:46,33 Stunden).
Nach 5,1 Kilometern lieferte sich der in Buchholz wohnende Jan-Florian Kröger mit dem für den MTV Treubund Lüneburg startendem Justus Martin einen packenden Schlussspurt. Kröger kam am Ende in 17,25 Minuten zwei Sekunden später ins Ziel. Bei den Frauen nutzte Maja Stein vom MTV Borstel-Sangenstedt den Heimvorteil und war in 20,58 Minuten als erste Läuferin vor Julia Kosbab (22,20 min/TSV Over/Bullenhausen) im Ziel. Paul Magnus Tonecker (LG Nordheide) überquerte nach 10,6 Kilometern als erster Läufer in 37,15 Minuten vor Bastian Grimm (39,07 min) die Ziellinie. Bei den Frauen war Kim Kraushaar (50,53 min) die schnellste Läuferin vor Birgit Rusche (53,40 min/VfL Jesteburg).
Die kleinsten Sportler und Sportlerinnen absolvierten ihre Strecken auf dem Sportplatz. Jüngster Teilnehmer war Moritz Hingler. Der Dreijährige hatte sich mit der Sprachnachricht „Ich will eine Runde mit Jakob laufen“ bei Organisator Robert Supplieth angemeldet. Natürlich begleitete der Sohn des Organisators den jungen Läufer auf der 500-Meter-Runde.
Am Ende blickte Robert Supplieth auf eine reibungslos ablaufende Veranstaltung. Auch die Veränderungen griffen. „Es gab großes Lob für die Strecken.“ Auch eine neue Beschilderung und die Trennung zwischen Start und Zieleinlauf fanden Anklang - zumal die Sportler sich zwischen beiden Bereichen aufhalten konnten und beides im Blick hatten.
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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