Judo-Teams aus der Region vor großem Auftritt
Zwei Duos des HSV Stöckte starten bei Kata-Weltmeisterschaften in Paris
- Startklar für die Kata-Weltmeisterschaften (v. li.): Martin Etter, Jette Buchholz, Carolin Charina Jeromin und Laurenz Degener vom HSV Stöckte
- Foto: Jeromin
- hochgeladen von Christoph Ehlermann
Historischer Moment für den HSV Stöckte: Gleich zwei Judo-Duos des Vereins wurden für die Kata-Weltmeisterschaften am 8. und 9. November in Paris nominiert.
Im weltweiten Teilnehmerfeld von 472 Athleten aus 37 Nationen vertreten Jette Buchholz und Laurenz Degener (Junioren) in der Kategorie Nage no kata sowie Carolin Charina Jeromin und Martin Etter in der Kategorie Katame no kata den HSV Stöckte. Beide Disziplinen gehören zu den traditionellen Formen im Judo: Nage no kata zeigt Wurftechniken in strukturierter Folge – von Hand- über Hüft- bis zu Opferwürfen -, während Katame no kata die Kunst der Kontrolle am Boden präsentiert. Hierzu gehören Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken.
Die Weltmeisterschaften in Paris sind nicht nur sportlich hochkarätig, sondern auch rekordverdächtig: Noch nie nahmen so viele Länder an einer Kata-WM teil. Selbst exotische Judo-Nationen wie Nepal, Peru oder die Elfenbeinküste sind mit Teams vertreten. Der HSV Stöckte schreibt damit Geschichte – und zeigt, dass Spitzenleistung auch außerhalb der großen Zentren möglich ist. „Wir sind stolz auf unsere Athleten und Athletinnen. Das ist ein starkes Zeichen für den gesamten Landkreis“, so der Vereinsvorstand.
Beide Teams hatten die Deutsche Kata-Kommission zuvor mit mehrfachen Medaillenplatzierungen bei internationalen Turnieren überzeugt – darunter Bronze in Polen, Spanien und Maintal. Ein vierter Platz bei der Europameisterschaft in Riga rundete die beeindruckende Erfolgsbilanz ab und sicherte den Stöcktern das WM-Ticket.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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