Metallhandwerke-Innung freut sich über die steigende Zahl an Lehrlingen

Auf der Versammlung (v. li.): Berufsschullehrer Christian Ernst, Lehrlingswart 
Stephan Harms, Obermeister Jan Jürgens, sein Stellvertreter Stefan Hauschild und Schriftführer Martin Engelmann   Foto: Kreishandwerkerschaft
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    Stephan Harms, Obermeister Jan Jürgens, sein Stellvertreter Stefan Hauschild und Schriftführer Martin Engelmann Foto: Kreishandwerkerschaft
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ce. Rosengarten-Sottorf. "Eine der Hauptaufgaben unserer Innung ist die Ausbildung von jungen Menschen zu dringend benötigten Fachkräften sowie die dann folgende Überprüfung der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse im Rahmen der Zwischen- und der abschließenden Gesellenprüfung." Das betonte Jan Jürgens, Obermeister der Innung der Metallhandwerke des Landkreises Harburg, jetzt in deren Herbstversammlung in Rosengarten-Sottorf. Mit dabei waren auch Jürgens' Stellvertreter Stefan Hauschild, Lehrlingswart Stephan Harms, Schriftführer Martin Engelmann und Berufsschullehrer Christian Ernst.
Ihrer Ausbildungsaufgabe - so Jan Jürgens - widme sich die Innung gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen seit einigen Jahren intensiv. "Wir haben mit Freude festgestellt, dass die Anzahl der Azubis im Metallhandwerk steigt", zeigte sich der Obermeister sehr zufrieden mit der Entwicklung. Das Engagement der Innung bei schulischen Infoveranstaltungen, am Tag des Handwerks oder auch beim Job-Treff zahle sich aus. Viele junge Leute seien interessiert an den Berufen und könnten sich unkompliziert bei den Innungsbetrieben um ein Praktikum bewerben.
Die Versammlungsteilnehmer waren sich darin einig, dass eine ordentliche und sinnvolle Vorbereitung auf die Prüfungen sowohl durch die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Berufsschule als auch durch die von der Handwerkskammer angebotenen überbetrieblichen Lehrgängen im Regelfall gelinge. Allerdings wurde auch deutlich, dass es den Lehrlingen möglich sein müsse, schon während der Ausbildung eine Schweißerprüfung abzulegen, denn diese sei für zertifizierte Betriebe ein Muss. "Die Innung hatte einen entsprechenden Antrag auf der Vollversammlung der Handwerkskammer vorgebracht, aber leider keine Mehrheit gefunden", berichtete Jan Jürgens. Er riet den Betrieben daher zur Eigeninitiative und verwies auf die Landesfachschule Metall als "hervorragenden Partner", der das Anliegen unterstützen könne. Jürgens' eigene Lehrlinge wurden dort zu geprüften Schweißern und Schweißerinnen ausgebildet.
Jürgens zeigte sich erfreut darüber, das die Schmiedewerkstatt an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Winsen durch eine Kooperation mit der Innung und der Firma Rudolf Sievers wiederbelebt wurde. Dort würden durch die Jung-Handwerker "traditionelle Techniken gewahrt".

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