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Radfahrer kaufen lokal: ADFC wünscht sichere Anschließmöglichkeiten fürs Rad

Karin Sager kauft mit dem Fahrrad ein (Foto: ADFC)
"Eine tolle Idee", lobt Karin Sager, stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC Kreisverband Harburg die WOCHENBLATT-Kampagne "Wir kaufen lokal - tun Sie es auch". Denn Radfahrer kaufen in der Regel vor Ort ein. "Wir fahren weder zu sogenannten Outletcentern, noch zu den Mega-Märkten auf der grünen Wiese", sagt Sager. Vielmehr würden Zweiradfahrer kleinere Mengen und dafür häufiger einkaufen. "Radfahren ist eine ideale Möglichkeit, Bewegung in den Alltag zu integrieren, Energie und Kosten zu sparen und dabei Notwendiges zu erledigen", so Karin Sager. Da die Räder immer komfortabler und schneller werden, werde es auch immer leichter, auf das Auto zu verzichten.
Einige Geschäfte bieten dieser Zielgruppe bereits besonderen Service an: So hat das Modehaus Stackmann in Buxtehude für Pedelecs und E-Bikes eine Aufladestation eingerichtet. In Buchholz stehen in der Fußgängerzone und vor dem Baumarkt OBI Fahrradbügel bereit, an denen die Zweiräder sicher abgestellt werden können. Denn, was viele nicht wissen: "Aus Versicherungsgründen müssen Fahrräder an einem festen Gegenstand angeschlossen werden", sagt Karin Sager. Die sogenannte "Felgenklemmen" reichten nicht aus. Der ADFC wünscht sich, dass sich weitere Geschäfte und auch die Gastronomie ihr Augenmerk auf radfahrendes Klientel richtet und sichere Abstell- und Abschließmöglichkeiten anbietet. "Auf der Fläche eines PKW-Parkplatzes können bis zu zehn Fahrräder abgestellt werden", sagt Karin Sager. "Ein weiterer Vorteil für die Geschäfte: Fahrradfahrer reisen abgasfrei und leise an."
Weitere Infos gibt es beim ADFC Kreisverband Harburg, Tel. 04185 - 8089.