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Abschied aus Bendestorf

Verabschiedet sich in den Ruhestand: Pastor Wolfgang Heitmann (Foto: oh)
Pastor Wolfgang Heitmann geht in den Ruhestand

mum. Bendestorf. Mit Wehmut im Herzen verabschiedet sich Pastor Wolfgang Heitmann nach 27 Jahren aus der Gemeinde Bendestorf. „Eine kleine, feine und offene Gemeinde“, sagt Heitmann über die Bendestorfer, die er so viele Jahre betreute. Am Sonntag, 10. März, wird er im Gottesdienst um 11 Uhr von Superintendent Dirk Jäger in den Ruhestand entlassen. Zum anschließenden Empfang im Gemeindesaal sind alle Besucher eingeladen: Peter Brink, Bendestorfs Bürgermeister, sowie Manfred Harloff, ehemaliger Pastor der Partnergemeinde Proseken bei Wismar, sowie ehemalige Kirchenvorsteher werden Grußworte sprechen. Für Musik sorgt der Gospelchor unter Leitung von Gudrun Scheske.
Eine große Abschiedsgala fand bereits zu seinem 65. Geburtstag im Februar statt. "Das war ein sehr emotionaler Abend", erinnert sich der 65-Jährige. Zudem organisierten der Bürger- und Verkehrsverein Bendestorf sowie der Förderverein der Kirche für Heitmann ein besonderes Abschiedsgeschenk: Pastor und Kabarettist Matthias Schlicht trat im "Makens Huus" extra für Heitmann auf.
Heitmann hat besondere Angebote nach Bendestorf gebracht, etwa die „Meditative Wanderung zur Jahreswende“, kulturelle Veranstaltungen wie „Lyrik und Musik“ oder den „Morgenlauf für Leib und Seele“ zu Beginn der Sommerferien. Regelmäßig hat er Taizé-Gottesdienste angeboten, dies jährlich auch auf Kirchenkreisebene. Taizé hat ihn stark beeindruckt, 1968 war er zum ersten Mal dort: „Es war eine sehr politische Zeit", so Heitmann. Im französischen Taizé entstand eine ökumenische Bruderschaft, die besonders durch eine internationale Jugendarbeit über Landesgrenzen als auch konfessionellen Grenzen hinweg aktiv ist.
Fast drei Jahrzehnte hat Heitmann die Bendestorfer Kirchengemeinde geprägt, von Beginn an gehörten auch Amtshandlungen in der Nachbargemeinde Jesteburg dazu. Im Kirchenkreis hat er sich wohlgefühlt, auch wenn er manchmal „gegen den Strom schwamm“ und sich gegen Kürzungen und Optimierungsdruck auflehnte.
In Klecken bauen Helga und Wolfgang Heitmann sich ein neues Haus, in das sie bald einziehen wollen. Ihre Kinder Jonas, Lukas, Lydia und Hannah sind erwachsen und längst ausgezogen. Für seine Zukunft hat Heitmann noch keine konkreten Ideen.