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Der Parkplatz-Ausbau in Himmelpforten naht

Am "Brink" in Himmelpforten sollen befestigte Pkw-Stellplätze für Nutzer des Waldsportplatzes entstehen

Waldsportanlage: Mehrheit für abgespecktes Stellplatz-Projekt im Planungsausschuss

tp. Himmelpforten. Für Sportler und Besucher des Waldsportlatzes und Tennisplatzes am "Brink" in Himmelpforten gibt es wohl schon bald vier Dutzend befestigte Pkw-Stellplätze. Das Vorhaben hat jetzt der kommunale Umwelt- und Planungsausschuss mit der Mehrheit von SPD und Grünen auf den Weg gebracht.

Schon seit längerem stehen für den Parkplatzausbau 200.000 Euro aus dem Städtebauförderungstopf der EU für kleine Städte und Gemeinden zur Verfügung. Doch wegen des zunächst vorgesehenen sehr großen gepflasterten Parkplatzareals war auch der von der Gemeinde geforderte Eigenanteil hoch: Die Kommune sollte 100.000 Euro beisteuern. Das war einigen Politikern zu viel.

Es folgten Diskussionen, diverse Ortstermine und Abstimmungen mit der Forstbehörde. Schließlich hat das Ingenieurbüro "Galla und Partner" einen offenbar mehrheitsfähigen Entwurf vorgelegt. Vorgesehen sind nun 50 statt zuvor rund 100 Stellflächen. Für neue Stellplätze in Längsrichtung wird die auszubauende Strecke am "Brink" um gut 40 Meter verlängert. In Richtung Wald entstehen zusätzliche Parkbuchten, in denen die Autos seitlich nebeneinander stehen.

Zum Schutz der Baumwurzeln wird die Fahrbahn verschwenkt. Die Fläche soll mit wasserdurchlässigen "Okö"-Pflastersteinen bebaut werden.

Die kalkulierten Gesamtkosten wurden von ursprünglich rund 300.000 Euro auf 238.000 Euro reduziert Dadurch sinkt der Eigenanteil der Gemeinde auf ca. 80.000 Euro. Noch günstiger wird es, wenn die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten einen Zuschuss aus der Sportstättenförderung leistet.

Noch offen ist die Verkehrsregelung für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Politik muss klären, ob Treckergespanne weiter den "Brink" durchfahren dürfen. Rolf Wieters und Dr. Maria Stegmann (beide CDU) kritisieren, dass die geplante Straße dem Schwerlastverkehr nicht gewachsen sei. Sie warnen vor teuren Straßenschäden, für die am Ende der Steuerzahler aufkommen muss. Beide Christdemokraten enthielten sich der Stimme.

Laut einem Insider gibt es im Ort nach wie vor Kritiker, die den Parkplatzausbau insgesamt in Frage stellen. Jahrzehntelang seien die Nutzer mit den bestehenden Verhältnissen klargekommen.

Das letzte Wort hat der Gemeinderat, der noch vor den Sommerferien tagt.
Angepeilter Baubeginn ist im Herbst.