Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wo Fußgänger in Stade "nah am Abgrund" stehen

Resi Brümmer auf dem schmalen Trampelfad am ungesicherten Steilhang des Burggrabens

Trampelpfad neben Treppe: Rentnerin warnt vor Sturzgefahr am Pratjeweg

tp. Stade. Vor einem Unfallrisiko warnt die auf eine Gehhilfe angewiesene Rentnerin Resi Brümmer (85) und blickt ängstlich auf einen steilen, mehrere Meter tiefen Abhang am Pratjeweg in den Wallanlagen nahe des Bahnhofs von Stade. Dort hat sich neben einer beschädigten, für Nutzer von Rollatoren aber auch für Radfahrer und Eltern mit Kinderwagen schwer passierbaren Fußgängertreppe neben dem Lehrerseminar ein schmaler Trampelpfad gebildet. Insbesondere bei Schnee und Glatteis drohten Fußgänger auszurutschen und und das eiskalte Wasser des Burggrabens zu stürzen.

Mit Unterstützung von Wilfried Vagts, Chef des Seniorenrates Stade, fordert die alte Dame die Verantwortlichen der Stadt auf, die Gefahrenstelle zu entschärfen - auch im Interesse der vielen älteren Menschen, die regelmäßig den Weg von der benachbarten Anlagen für betreutes Wohnen zum Bäcker an der Bahnhofstraße nutzen.

Resi Brümmer kritisiert den aus ihrer Sicht allgemein schlechten Zustand des unebenen und mit Schlaglöchern übersäten Weges. Auf Betreiben des Seniorenrates ließ die Stadt die Fußgängertreppe im vergangenen Jahr zwar instandsetzen, nachdem dieser wegen Bruchschäden mehrere Monate gesperrt war, doch zwischenzeitlich sind an den Stufen erneut einige Pflastersteine abgebröckelt.

Und: Angesichts der jüngsten beiden Unfälle, bei denen Autofahrer mit ihren Pkw in den Burggraben gerutscht sind, fragt Brümmer, warum nicht zumindest die gefährlichsten Uferzonen mit Zäunen versehen werden.