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Bürger-Ideen sind in Hammah gefragt

Treten als Duo auf: Bürgermeister Stefan Holst (li., OLH) und sein Stellvertreter Marc-André Wolfkühler (SPD)

Soll das Dorf weiter wachsen? Neues Bürgermeister-Duo setzt auf starke Beteiligung der Öffentlichkeit

tp. Hammah. Das Geest-Dorf Hammah ist als Wohnstandort für Pendler beliebt. Soll die Politik weiter Kurs auf Wachstum nehmen oder die Bevölkerungszahl von jetzt knapp 3.100 Einwohnern konstant halten? An dieser und weiteren bedeutenden Zukunftsfragen wie Nahversorgung, Kinderbetreuung und Dorfgemeinschaftshaus wollen der neue Bürgermeister, der Lehrer Stefan Holst (54, Offene Liste Hammah), und sein Stellvertreter, der Polizist Marc-André Wolfkühler (44, SPD), mit transparentem Führungsstil die Bevölkerung beteiligen.

An den Ortsrändern gebe es noch reichlich potenzielles Bauland für Einfamilienhäuser, sagt Stefan Holst mit Blick auf die ungebrochen starke Nachfrage nach Grundstücken, die im Vergleich zur Stadt Stade deutlich günstiger seien.

Hammah sei nicht zuletzt wegen der guten Verkehrsanbindung durch den "Metronom"-Pendlerbahnhof an die Linie Hamburg-Cuxhaven beliebt. In Kürze bekommt der Park & Ride-Platz zusätzliche Pkw-Stellplätze. Ob die Hammaher lieber unter sich bleiben wollen oder Neubürger willkommen heißen, das will das Bürgermeister-Duo bei Info-Veranstaltungen ermitteln. Noch für dieses Jahr sei eine große öffentliche Ideensammlung geplant.

Dabei soll auch der weitere Bedarf an Betreuungsplätzen für Krippen- und Kindergartenkinder ermittelt werden. Wie mehrfach berichtet, findet die Betreuung der Kleinsten - übergangsweise bis Sommer 2018 - in einer provisorischen "Container-Krippe" hinter dem Feuerwehrhaus statt. Inzwischen gehen die Überlegungen für den Neubau, dessen Trägerschaft das Deutsche Rote Kreuz übernehmen soll, hin zu einer drei- statt zweizügigen Krippe plus einer Elementargruppe für Drei- bis Sechsjährige. Am Dienstag beriet der kommunale Sozialausschuss, dessen Vorsitzender Wolfkühler ist, zu dem Thema.

Weitere wichtiges Thema der Ortsentwicklung, das Holst und Wolfkühler in ihrer Amtszeit anpacken wollen, ist die Vermeidung eines Versorgungsengpasses im Lebensmitteleinzelhandel. Der Dorf-Kaufmann will aus Altersgründen aufgeben. Für einen neuen, deutlich größeren Markt gebe es im Ort bereits interessierte Investoren.

Nicht zuletzt brauche Hammah auch künftig einen Treffpunkt. Die Gaststätte "Landhaus Hammah" sei sanierungsbedürftig. In der Ortspolitik kamen zudem erste Überlegungen für den Bau eines modernen Dorfgemeinschaftshauses für alle Generationen auf den Tisch. Auch hier, so Holst und Wolfkühler, seien Anregungen "aller Bürger gefragt".

• Kontakt per E-Mail an info@spd-oldendorf-himmelpforten.de (Marc-André Wolfkühler).