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Erneute Verzögerung bei Ex-Hertie

Die Planung des verfallenen Hertie-Geländes zieht sich weiter in die Länge. Das Kaufhaus seit seit 2009 geschlossen

Stadt Stade verhandelt mit Investor über städtebaulichen Vertrag

tp. Stade. Alle Bürger, die sehnsüchtig darauf warten, dass auf dem Ex-Hertie-Gelände am Pferdemarkt in Stade wieder Leben einkehrt, müssen sich weiter in Geduld üben. Bei der Planung eines Ersatzbaus für das im Jahr 2009 geschlossene, inzwischen zu einer Ruine verfallene ehemalige Kaufhaus gibt es erneut eine Verzögerung. Die ursprünglich angepeilte Fertigstellung des Neubaus zum Weihnachtsgeschäft 2015 ist daher nicht mehr realistisch.

Auf Beschluss des Verwaltungsausschusses der Stadt wurde die erneute Auslegung des überarbeiteten Bebauungsplanes (das WOCHENBLATT berichtete) vorübergehend ausgesetzt. Grund sind laut Medienberichten laufende Verhandlungen über Details des städtebaulichen Vertrages zwischen Verwaltungsspitze und dem Investor, der Firma Matrix aus Hamburg. Erst nach Vertragsabschluss soll die Politik baurechtlich ihr Okay für das neue Warenhaus erteilen.

Bei den hinter verschlossenen Türen geführten Abstimmungsgesprächen mit "Matrix" soll es um den Wunsch der Stadt nach Ansiedlung eines Lebensmittel-Frischemarktes im Tiefgeschoss als Ergänzung zu den Boutiquen mit einem Sortiment aus Textilien, Schuhen und Sporartikeln gehen. Weiteres wichtiges Thema ist dem Vernehmen nach, die Bewirtschaftung des Parkhauses durch die Stadt Stade.

Nach Abschluss der Verhandlungen über den städtebaulichen Vertrag soll der Bebauungsplan ausgelegt werden. Noch vor der Sommerpause soll der Rat einen entsprechenden Satzungsbeschluss fassen.

Im Spätsommer könnte der Abriss des Altbaus beginnen. Die Eröffnung kann nach den neuen Zeitplänen wohl erst im Jahr 2016 erfolgen.