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Gemeinde Mittelnkirchen und Anwohner warnen vor gefährlicher Engstelle an der L 140

Weisen auf die gefährliche Engstelle an der L 140 hin: Günter Budde (v. li.), Andreas Heitmann, Antje Bexfield, Joachim Streckwaldt und Kai Schulz
lt. Mittelnkirchen. Vor einer großen Gefahr für Radfahrer und Fußgänger warnt die Gemeinde Mittelnkirchen. An der L140 gibt es zwei Fahrbahnverengungen, von denen eine aus Sicht zahlreicher Anwohner ein besonderes Unfallpotenzial birgt.
In Höhe des Hofes von Andreas Heitmann kurz ist die Landesstraße gerade einmal 4,50 Meter breit. Viele Autos und insbesondere Busse und schwere Lkw fahren zu schnell an den Engpass heran und „brettern“ schließlich einfach über den Gehweg, um eine Kollision mit entgegen kommenden Fahrzeugen zu vermeiden, berichtet der Landwirt. Die Folge ist sichtbar: Gut sechs Zentimeter tief ist die Pflasterung an der betreffenden Stelle bereits abgesackt.
Auch die Nachbarn Günter Budde und Antje Bexfield beobachten täglich Beinahe-Unfälle in der Engstelle und haben schon so manchen abgefahrenen Spiegel aufgesammelt.
Diese Blechschäden machen Joachim Streckwaldt aber am wenigsten Sorgen. Der Bürgermeister findet es nicht hinnehmbar, dass der Geh- und Radweg an der Stelle als Ausweichraum genutzt wird. Bislang sei zum Glück noch kein „schwacher“ Verkehrsteilnehmer zu Schaden gekommen, doch das sei nur eine Frage der Zeit, fürchtet Streckwaldt.
Die Gemeinde hat deshalb nun ein eindringliches Schreiben an die für die L140 zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geschickt.
„Wir fordern, dass Baken oder Pfähle auf dem Gehweg aufgestellt werden, damit die Fahrzeuge nicht mehr darüber ausweichen können“, sagt Streckwaldt. Die Behörde müsse sich etwas überlegen.
Gemeindedirektor Kai Schulz plädiert außerdem für eine Markierung auf der Fahrbahn, die die Verkehrsteilnehmer noch einmal besonders auf die Engstelle aufmerksam macht.
In einem sind sich alle einig: Es soll nicht erst ein Mensch zu Schaden kommen, bevor die Behörde etwas unternimmt.